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ADAC: Tempolimit-Diskussion völlig unangebracht
Fast die Hälfte des Autobahnnetzes bereits tempobegrenzt

München (ots) - Die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin entfachte Diskussion um ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist nach Ansicht des ADAC durch Fakten nicht zu rechtfertigen. Nach Berechnungen des Automobilclubs könnten durch ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen nicht, wie von Trittin behauptet 6 sondern bestenfalls 1,5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Darüber hinaus zeigt der Trend beim CO?-Ausstoß des Pkw-Verkehrs durch immer sparsamere Motoren ohnehin nach unten: In neuesten Prognosen wird vorausgesagt, dass die CO?-Emissionen aus dem Pkw-Verkehr bis zum Jahr 2010 durch sparsamere Motoren und alternative Antriebe um ca. 10 Mio. Tonnen zurückgehen werden. "Wenn man den CO?-Ausstoß aus dem Pkw-Verkehr schnell und wirksam reduzieren will", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Dr. Erhard Oehm, "muss die staubedingte Kraftstoffvergeudung auf den Straßen verringert werden". Pro Jahr werden rund zwölf Mrd. Liter Kraftstoff im Stau und Stop-And-Go-Verkehr verschwendet. Durch die Entschärfung der drängendsten Engpässe könnte ein großer Teil davon vermieden werden. Strecken, auf denen eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus Gründen der Verkehrssicherheit sinnvoll ist, sind ohnehin schon längst tempobegrenzt. Auf rund einem Drittel des gesamten Autobahnnetzes gelten heute bereits permanente Tempolimits. Darüber hinaus sind fünf Prozent der Strecken mit situationsabhängig geschalteten Wechselverkehrszeichen ausgerüstet. Auf weiteren zehn Prozent der Strecken gelten zeitweise Tempobeschränkungen beispielsweise bei Nässe, in Baustellen oder aus Lärmschutzgründen. Alles in allem sind nach einer Information des ADAC heute schon rund die Hälfte aller Autobahnen tempobegrenzt. ots Originaltext: ADAC Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Dieter Wirsich ADAC-Pressestelle Tel.: (089) 76 76- 20 52 Fax: (089) 76 76- 28 01 Mobil: (0171) 555 20 52 presse@zentrale.adac.de http://www.presse.adac.de Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio: Tel.: (089) 76 76- 20 78 oder (089) 76 76- 20 49 oder (089) 76 76- 26 25 Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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