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Verkehrspolitik
Immer höhere Steuern - immer mehr Stau
Große ADAC-Aktion fordert Verbraucher zum Protest auf

Berlin/München (ots) - Täglich werden auf Grund einer falschen Verkehrspolitik im Stau auf unseren Straßen rund 33 Millionen Liter Sprit vergeudet. Dabei gehen nach einer Information des ADAC rund 13 Millionen Stunden Zeit verloren. Unserer Volkswirtschaft beschert dies jeden Tag einen Schaden von 550 Millionen Mark. Gleichzeitig werden vom Straßenverkehr immer höhere Abgaben eingetrieben. Schon 1999 flossen rund 85 Mrd. Mark an Sondersteuern und -gebühren aus dem Straßenverkehr in den Haushalt, bis 2003 werden es über 100 Mrd. Mark sein. Von diesem Aufkommen fließen heute nur rund 32 Mrd. Mark zurück in den Straßenbau, künftig sollen es sogar noch weniger werden. "Wir wollen diese verfehlte Verkehrspolitik nicht länger hinnehmen", so ADAC Präsident Otto Flimm. "Deswegen starten wir in den nächsten Wochen unter dem Motto "Jetzt reicht´s" zusammen mit anderen Verbänden eine Protest-Aktion." In einer aktuellen Broschüre, die in einer Auflage von über 13 Millionen Exemplaren der Märzausgabe der Mitgliederzeitschrift Motorwelt beiliegt und zusätzlich über Tankstellen und Kraftfahrzeuggewerbe verteilt wird, werden die schwer wiegenden Fehlentwicklungen in der Verkehrspolitik aufgezeigt. Die Bürger können ihrem Missmut über die Verkehrspolitik der letzten Jahre auch unmittelbar Ausdruck verleihen: Die Broschüre "Jetzt reicht´s" enthält eine 'Gelbe Karte', die man entweder in den ADAC-Geschäftsstellen abgeben oder an den Club per Post einsenden oder faxen kann. Unter der Adresse jetzt.reichts@zentrale.adac.de kann auch per E-Mail protestiert werden. Gemeinsam mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), dem Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK), sowie dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat der ADAC am Dienstag, 29. Februar in Berlin die gemeinsame Aktion von Autofahrern und Wirtschaft gestartet. ots Originaltext: ADAC Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Dieter Wirsich ADAC-Pressestelle Tel.: (089) 76 76-20 52 Fax: (089) 76 76-28 01 Mobil: (0171) 5 55 20 52 Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio: Tel.:(089) 76 76 - 20 78 oder (089) 76 76 - 20 49 oder (089) 76 76 - 26 25 Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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