ADAC

Anti-Stau-Programm der Bundesregierung: ADAC: Richtigen Weg konsequent zu Ende gehen

    München (ots) - Mit Genugtuung hat der ADAC auf die Pläne von
Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt reagiert, die schlimmsten
Engpässe im deutschen Autobahnnetz zu beseitigen. "Die
Bundesregierung", so ADAC Vizepräsident für Verkehr Dr. Erhard Oehm,
"hat endlich den Ernst der Lage erkannt und sich unsere Forderungen
zu eigen gemacht, dass nur ein rascher Ausbau von Engpässen und die
Schließung von Lücken das permanente Stauproblem auf unseren Straßen
beseitigen kann. Jetzt muss die Regierung aber auch den
eingeschlagenen Weg zu Ende gehen und umgehend mit der Umsetzung
ihrer Pläne beginnen."
    
    Der von Verkehrsminister Klimmt ins Auge gefasste Start im Jahr
2003 ist nach Ansicht des ADAC für die akuten Anforderungen zu spät.
Bis dahin werden weiterhin täglich 550 Mio. Mark an
volkswirtschaftlichen Kosten verursacht, weil die Autofahrer im Stau
unnötig Zeit und Kraftstoff vergeuden müssen.
    
    Auch die Verteilung der zur Verfügung gestellten Mittel auf
Straße, Schiene und Wasser ist nach Ansicht des ADAC noch zu klären.
"Gefragt ist an dieser Stelle", so Oehm, "nicht das Gieskannenprinzip
oder das Festhalten an ideologischen Kriterien. Das Verkehrsproblem
Nummer eins in Deutschland ist der Stau auf unseren Straßen, hier
muss das Programm ansetzen." Auf Deutschlands Straßen wird nach
Berechnungen des ADAC achtmal so viel Verkehr abgewickelt, wie auf
der Schiene.
    
    Diese Vorfahrt für die Straße muss nach Meinung des ADAC auch
deswegen gelten, weil die Investitionen wie vorgesehen aus der noch
einzuführenden elektronischen Autobahngebühr für Lkw finanziert
werden. Grundsätzlich muss die Praxis durchbrochen werden,
Sondersteuern und Gebühren des Straßenverkehrs zur Finanzierung
anderer Projekte zweckzuentfremden. Sonderbelastungen, die den
Straßenbenutzern abverlangt werden, müssen grundsätzlich für den Bau
und Unterhalt der Straßen verwendet werden.
    
    
ots Originaltext: ADAC
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Pressekontakt: Für Rückfragen:

Dieter Wirsich
Tel.: (089) 76 76 - 20 52
Fax: (089) 76 76 - 28 01
presse@zentrale.adac.de
http://www.presse.adac.de

Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio:
Tel.: (089) 76 76 - 20 78
oder (089) 76 76 - 20 49
oder (089) 76 76 - 26 25

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ADAC

Das könnte Sie auch interessieren: