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Widmann-Mauz: Frauen sind die Verliererinnen der rot-grünen Rentenkürzungspläne

Berlin (ots)

Zu den Rentenkürzungsplänen der rot-grünen
Bundesregierung erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB:
Frauen sind wieder einmal die Leidtragenden bei den sozialen
Kürzungsplänen von Rot-Grün.
Insbesondere die von der Bundesregierung geplante Kürzung bei der
Anrechnung von Ausbildungszeiten wird Frauen in besonderem Maß
treffen, weil sie im Durchschnitt sowieso schon auf weniger
Beitragsjahre verweisen können als Männer. Wenn jetzt noch
Anrechnungszeiten gestrichen werden sollen, drohen viel zu vielen
Frauen weitere Renteneinbußen.
Nach Angaben der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)
kann die geplante Streichung der Anrechnungszeiten für Ausbildung im
Alter für Frauen und Männer bis zu fünf Prozent weniger Rente
bedeuten. So kann eine spätere Rentnerin oder ein späterer Rentner
durch die Planungen der Bundesregierung bis zu 58,79 Euro/Monat
verlieren! Eine Frau mit 400 Euro Rente und insgesamt 30
Versicherungsjahren würde z. B. für 3 Schuljahre rund 30 Euro/Monat
weniger bekommen. Dieselbe Frau muss dann auch noch nach den Plänen
der Bundesregierung zusätzlich 3,40 Euro/Monat mehr zur gesetzlichen
Pflegeversicherung zuzahlen!
Wo bleibt hier der Aufschrei der SPD-Frauen, der bei der Kürzung
der Erziehungszeiten im Rahmen der Rentenreform in den 90er Jahren
noch so deutlich vernehmbar war? Die negativen Auswirkungen dieser
damaligen Maßnahme auf Frauen sind heute deutlich spürbar – und Rot-
Grün will nichts desto trotz weiterer Anrechnungszeiten streichen!
Die Rentenbeschlüsse der Bundesregierung bedeuten insgesamt eine
faktische Rentenkürzung. Rentnerinnen und Rentner müssen ab 2004 den
vollen Beitrag zur Pflegeversicherung bezahlen. Zudem werden ihre
Bezüge 2004 nicht erhöht. Die geplante Verschiebung der
Rentenauszahlung auf das Monatsende komplettiert die rot-grünen
Kürzungspläne.
Die durchschnittliche Rente von Frauen ist deutlich niedriger als
die der Männer. Jede Kürzung bei der Anrechnung von Ausbildungszeiten
wirkt sich so doppelt und dreifach negativ aus. Frauen mit Kindern
haben in den meisten Fällen keine durchgängigen Erwerbsbiographien,
sie verdienen durchschnittlich weniger als Männer und arbeiten viel
häufiger in Teilzeit. So kommt es, dass die Durchschnittsrente im
Jahr 2002 für Männer bei 1.157 Euro in den alten und bei 1.165 Euro
in den neuen Bundesländern lag, bei Frauen jedoch bei
durchschnittlich nur 593 bzw. 706 Euro. Bei solch niedrigen
Frauenrenten sind Kürzungen ganz besonders schmerzhaft!
Gerade die Frauen sind es, die durch die Erziehung von Kindern
einen, wenn nicht den elementaren Beitrag zum Fortbestand der
umlagefinanzierten Rentenversicherung leisten. Dass insbesondere
Frauen nun mit Rentenkürzungen bestraft werden sollen, ist für die
Union nicht hinnehmbar!
ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7846

Kontakt:

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Telefon: (030) 227-52360
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