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Dött: Sozialer Wohnungsbau kommt voran

Berlin (ots) - Für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt muss auch das Umland genutzt werden

Am heutigen Donnerstag debattiert der Deutsche Bundestag über den Sozialen Wohnungsbau. Hierzu erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött:

"Die Bundesregierung hat einen umfangreichen Beitrag für den Sozialen Wohnungsbau in dieser Legislaturperiode geleistet. Mit nun 1,5 Milliarden Euro pro Jahr unterstützt sie die Länder sehr kraftvoll bei der Förderung des Wohnungsbaus. Die Zahl der geförderten Neubauten ist auf knapp 25.000 Wohnungen in 2016 gestiegen. Die Wohnungsmarktlage in einigen Städten und Ballungsregionen rechtfertigt das hohe Engagement des Bundes.

Es sind ca. 350.000-400.000 Wohnungsneubauten pro Jahr für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt erforderlich. Diese Zahlen sind ohne den frei finanzierten Wohnungsbau durch private Wohnungsinvestoren und ohne Eigenheimbauten der jungen Familien nicht zu erreichen. Daher muss die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus weiter debattiert und ein attraktives Baukindergeld eingeführt werden.

Eine Verengung der Wohnungsbaudebatte auf den Mietwohnungsmarkt in Boom-Städten und auf eine Verdichtung der Bebauung greift zu kurz. Wir müssen unseren Blick auch über die betroffenen Stadtzentren hinaus richten. Der ländliche Raum kann und muss als Entlastungspotential für überhitzte städtische Wohnungsmärkte genutzt werden. Die schnellere und bessere Verfügbarkeit von günstigem Bauland ist ein wichtiger Standortvorteil.

Leistungsfähige Verkehrsinfrastrukturen und ein zügiger Ausbau des Breitbandnetzes tragen dazu bei, die Wohn- und Arbeitsperspektiven außerhalb der Stadt- und Ballungszentren zu festigen. Gutes Leben auf dem Land braucht Infrastruktur."

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