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Weiss: Ausrottung von Kinderlähmung konsequent zu Ende bringen

Berlin (ots) - Kampf gegen Polio darf nicht am Geld scheitern

In Deutschland ist am heutigen Freitag Weltpoliotag. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sabine Weiss:

"Die internationale Gemeinschaft muss alles daran setzen, den Kampf gegen Polio erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Dazu müssen staatliche und nichtstaatliche Akteure vor allem in Nigeria, Afghanistan und Pakistan den Impfteams einen sicheren Zugang zu den betroffenen Regionen gewährleisten. Parallel müssen die Geberstaaten konsequent zur vollständigen Finanzierung der Impfungen beitragen. Die Ausrottung von Polio darf nicht am Geld scheitern. Aus einer scheinbar kleinen Fallzahl von weniger als 100 im Jahr werden sonst schnell wieder Hunderttausende.

Seit dem Jahr 1988 wurde die Zahl der Erkrankungen an Kinderlähmung durch umfangreiche Impfkampagnen von weltweit etwa 350.000 Fällen im Jahr auf nur noch 27 registrierte Fälle im Jahr 2016 gedrückt. Der Erfolg im Kampf gegen Polio ist das Ergebnis eines beispiellosen Zusammenwirkens von Rotary-International, der Bill & Melinda Gates Stiftung, der Weltgesundheitsorganisation, von UNICEF und Geberstaaten wie Deutschland, die die notwendigen Impfungen finanziert und umgesetzt haben.

Nur noch in Afghanistan und Pakistan ist Polio regional verbreitet, weil dort nicht flächendeckend geimpft wird. Einen Rückschlag mit drei neuen Fällen gab es in diesem Jahr in Nigeria, das Ende 2015 bereits von der Weltgesundheitsorganisation für poliofrei erklärt worden war. Die neuen Fälle in Nigeria wie auch die regionale Verbreitung in Afghanistan und Pakistan ist darauf zurückzuführen, dass dort Terror und Bürgerkrieg flächendeckende Impfungen unmöglich machen. Dies hat die Umsetzung des globalen Polio-Ausrottungsplans verzögert und verteuert."

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