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Tillmann/Güntzler: Anlegerschutz bei Investmentfonds verbessert

Berlin (ots) - Fondsstandort Deutschland bleibt auch für Wagniskapital attraktiv

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat am heutigen Mittwoch das sog. OGAW-V-Umsetzungsgesetz beschlossen. Dazu erklären die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Antje Tillmann und der zuständige Berichterstatter Fritz Güntzler:

"Wir verbessern damit den Schutz der privaten Anleger von Investmentfonds. Die Vergütungssysteme der Fondsgesellschaften werden künftig keine Anreize für das Eingehen übermäßiger Risiken mehr enthalten und werden besser auf die langfristigen Interessen der Anleger und das Erreichen der Anlageziele des Fonds abgestimmt. Auch die Sanktionen bei Verstößen gegen aufsichtsrechtliche Vorschriften werden verschärft.

Auch die Möglichkeiten für Wagniskapital verbessern wir: Im Bereich der Vergabe von Gesellschafterdarlehen, wo überwiegend institutionelle Anleger investieren, haben wir die Anlagegrenzen erhöht. Dies wird auch den Startup-Unternehmen und den Infrastrukturinvestitionen zugutekommen. Der deutsche Fondsstandort bleibt attraktiv und wird auch weiterhin Kapital für die Unternehmensfinanzierung zur Verfügung stellen können."

Hintergrund:

Der Gesetzentwurf setzt die Änderungen der sogenannten OGAW-Richtlinie um. Unter OGAW sind Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren zu verstehen. Hierbei handelt es sich um detailliert regulierte Investmentfonds, die nur in bestimmte Arten von Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten investieren dürfen und sich insbesondere an Privatanleger richten.

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