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Ronsöhr: Öko-Kennzeichen keine Hilfe für deutsche Bio-Bauern

    Berlin (ots) - Anlässlich der 2./3. Lesung des
Öko-Kennzeichengesetzes erklärt der agrarpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB:
    
    Der heutige Beschluss des Bundestages zur Einführung des
Öko-Kennzeichens bedeutet einen schlechten Tag für die heimischen
Bio-Landwirte. So stellt der Bundesrat fest, dass der dem Bio-Siegel
zugrunde liegende niedrige EG-Öko Standard dazu führt, dass
Bioprodukte aus Drittländern gegebenenfalls schneller und
preisgünstiger am nationalen Markt platziert werden. Auch
verschiedene Öko-Verbände haben die Befürchtung geäußert, dass viele
ihrer Mitglieder dem zu erwartenden Preisdruck auf dem Öko-Markt nur
schwer standhalten können. Zu Recht haben sie auch aufgrund der
unzureichenden Kontrollmöglichkeiten der Ware aus anderen Ländern auf
eine steigende Betrugsquote hingewiesen.
    
    Dies alles stört Frau Künast nicht, hier geht es nur darum,
öffentlichkeitswirksam scheinbare Erfolge präsentieren zu können.
    
    Offensichtlich glaubt die Bundesregierung selbst nicht an einen
Erfolg des Ökokennzeichens, denn sonst würde sie nicht den
alternativen Landbau so hoch subventionieren und Frau Künast hätte es
nicht nötig, für das Öko-Kennzeichen in den nächsten beiden Jahren
mit jährlich fast 15 Mio. DM in der Öffentlichkeit zu werben. Leider
unterlässt sie es bei dieser Werbung nicht, die Leistungen der
modernen Landwirtschaft in Misskredit zu bringen.
    
    
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