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Rupprecht/Jung: Einheitsschule ist Ideologie von gestern

Berlin (ots) - Mit Gewerkschaften über Digitalisierung und Berufsvorbereitung sprechen

Der DGB hat ein Positionspapier zum Thema Schule vorgestellt. Eine zentrale Forderung ist die "Eingliedrigkeit" des Schulsystems. Hierzu erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Xaver Jung:

Albert Rupprecht: "Mit den alten Zöpfen von der Einheitsschule lösen wir nicht die Herausforderungen unserer Zeit. Es gibt keine Einheitskinder und darum brauchen wir keine Einheitsschulen. Vielmehr kommt es darauf an, die Kinder entsprechend ihrer Talente auf ein selbstbestimmtes Leben in Beruf und Gesellschaft vorzubereiten. Dazu gehört eine solide Grundlage in den technischen Fächern ebenso wie eine systematisch angelegte Berufswahlvorbereitung. Dass teilweise die Hälfte der jungen Menschen Ausbildung oder Studium abbrechen, ist nicht länger hinnehmbar. Insofern besteht dringender Handlungsbedarf. Hierüber wollen wir auch mit dem DGB sprechen."

Xaver Jung: "Eine wirksame Berufsorientierung ist ohne praktische Erfahrungen unmöglich. Insofern ist eine enge Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen wichtig. Viele Jugendliche gieren nach Informationen über wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge. Es ist wichtig, diesem Anliegen gerecht zu werden. Deswegen brauchen wir nicht weniger Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen, sondern mehr. Dabei können durchaus auch die Gewerkschaften einbezogen werden. Denn das deutsche System der Sozialpartnerschaft gehört zu den Erfolgsfaktoren unseres Wohlstandes."

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