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Weinberg/Timmermann-Fechter: Familien erhalten mehr zeitliche Flexibilität für die Pflege naher Angehöriger

Berlin (ots) - Häusliche Pflege wird gestärkt

Am heutigen Freitag berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung über einen Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Dazu erklären der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, und die zuständige Berichterstatterin, Astrid Timmermann-Fechter:

"Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist die Unterstützung pflegender Angehöriger ein zentrales Anliegen. Wenn Menschen bereit sind, nahe Angehörige zu pflegen, brauchen sie neben finanzieller Unterstützung vor allem mehr zeitliche Flexibilität. Daher werden wir mit diesem Gesetz Hindernisse beseitigen, die der häuslichen Pflege entgegenstehen, wie die fehlende finanzielle Unterstützung bei Pflegeauszeiten oder den fehlenden Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit.

Die Neuregelungen erleichtern es nicht nur Familien, familiäre Pflege und berufliche Verpflichtungen besser zu vereinbaren. Sie bringen auch Vorteile für den Arbeitgeber: Qualifizierte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen für die Pflege naher Angehöriger ihre Erwerbsarbeit nicht komplett aufgeben. Sie und ihr Know-how bleiben dem Unternehmen durch die Teilzeittätigkeit erhalten. Ein Pflegefall kommt häufig unerwartet und stellt die Familie vor immense Herausforderungen. Mit der Freistellung von der Arbeit und der Lohnersatzleistung in den ersten zehn Tagen nach Eintritt eines Pflegefalls ermöglichen wir den Angehörigen zumindest ein wenig Luft zur Organisation der neuen Pflegesituation."

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