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Steinbach/Mißfelder: Friedensnobelpreis setzt wichtiges Zeichen für Kinderrechte weltweit

Berlin (ots) - Bildung ist der Schlüssel für die Chancengleichheit von Mädchen und Jungen

Den Friedensnobelpreis bekommen in diesem Jahr die beiden Kinderrechtler Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi. Dazu erklären die Sprecher für Menschenrechte und Außenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach und Philipp Mißfelder:

"Mit seiner Entscheidung setzt das norwegische Nobelpreiskomitee ein wichtiges Zeichen für die Durchsetzung der Kinderrechte weltweit. Dazu gehören besonders eine gute Bildung und Ausbildung, die Schlüssel für Chancengleichheit und für ein selbstbestimmtes Leben sind. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert beiden Preisträgern. Sie verbindet mit der Entscheidung die Hoffnung, dass die Rechte von Kindern zukünftig einen noch stärkeren Stellenwert in der Politik der internationalen Staatengemeinschaft bekommen.

Die heute 17jährige Pakistanerin Malala Yousafzai setzt sich seit ihrem 11. Lebensjahr für die Bildung von Mädchen und gegen die Unterdrückung von Frauen durch die Taliban ein. Für ihren Einsatz bezahlte Malala vor etwa zwei Jahren fast mit ihrem Leben. Bei einem Attentat im Schulbus wurde sie durch Schüsse in Kopf und Hals lebensgefährlich verletzt. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban; sie beriefen sich dabei auf die Scharia. Auch die Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte Malala deshalb dem Nobelpreiskomitee für die Nominierung vorgeschlagen.

Der indische Kinderrechtler Kailash Satyarthi kämpft seit vielen Jahren gegen Kinderarbeit und Kindersklaverei. Er war 1989 Mitbegründer des Südasiatischen Bündnisses gegen Kindersklaverei (South Asian Coalition on Child Servitude - SACCS), das zahlreiche Partnerorganisationen in Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesh, Bhutan und Sri Lanka umfasst. Mit seinem Einsatz war Kailash Satyarthi maßgeblich daran beteiligt, dass es das 'Rugmark'-Kontrollsiegel gibt. Dieses Siegel kennzeichnet seit 1994 Produkte, die aus überprüften Betrieben stammen, die keine Kinder beschäftigen."

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