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Holzenkamp/Gerig: Bundeswaldinventur bestätigt sehr guten Zustand unserer Wälder

Berlin (ots) - Nachhaltige Waldbewirtschaftung bleibt wichtig

Am heutigen Mittwoch hat Bundesminister Christian Schmidt die Ergebnisse der Bundeswaldinventur vorgestellt. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und der zuständige Berichterstatter Alois Gerig:

"Die dritte Bundeswaldinventur liefert überaus erfreuliche Erkenntnisse: Deutschland ist nach wie vor ein waldreiches Land - ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt. Die Holzvorräte in unseren Wäldern sind gestiegen - es wächst mehr Holz nach als geerntet wird. Der Anteil an Mischwäldern, die hinsichtlich Klimawandel, Stürmen und Schädlingsbefall widerstandfähiger sind, hat zugenommen. In unseren Wäldern ist auch mehr Totholz zu finden, was für die biologische Vielfalt im Wald bedeutsam ist.

Der gute Zustand unseres Waldes ist Resultat seiner nachhaltigen Nutzung. Waldeigentümer und Förster haben durch kluges waldbauliches Handeln erreicht, dass der Wald nicht nur ein wichtiger Rohstofflieferant ist. Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen - die Biodiversität hat wegen der fachlich begleiteten Holznutzung zugenommen. Auch als CO2-Senke und zum Schutz von Boden, Wasser und Luft erfüllt der Wald seine Aufgaben. Aufgrund seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und nicht zuletzt als Ort der Erholung wird der Wald auch von Bürgerinnen und Bürgern geliebt.

Die guten Ergebnisse der Bundeswaldinventur belegen, dass die Forstpolitik der vergangenen Jahre richtig war. Die CDU/CSU-Fraktion wird daher weiter dafür eintreten, dass unsere Wälder nach dem Prinzip 'Schützen durch Nützen' bewirtschaftet werden. Die deutschen Wälder verfügen über die höchsten Holzvorräte in Europa. Deshalb ist es vernünftig, den klimafreundlichen Rohstoff Holz stofflich und energetisch zu nutzen. Die Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaftet jährlich 160 Milliarden Euro und beschäftigt 1,2 Millionen Menschen. Wir wollen diesen für den ländlichen Raum wichtigen Wirtschaftszweig erhalten.

An der Bundeswaldinventur wird deutlich, wo die künftigen Handlungsfelder der Forstpolitik liegen: Mit dem Waldklimafonds muss der Anteil stabiler Mischwälder weiter ausgebaut werden. Die Forschung ist zu intensivieren, um etwa die Nutzung von dickerem Laubholz voranzubringen. Kleinwaldbesitzer brauchen mehr Unterstützung, wenn sie ihre Flächen forstwirtschaftlich nutzen möchten. Angesichts von zunehmendem Schädlingsbefall müssen wir uns zudem um einen wirksamen Pflanzenschutz kümmern. Die CDU/CSU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass wir uns auch bei der nächsten Bundeswaldinventur über gute Ergebnisse freuen können."

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