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Wanderwitz: Buchmesse prägt die Kultur der Bundesrepublik von der Wiege an

Berlin (ots) - Frankfurter Messe steht 2014 im Zeichen des digitalen Wandels Heute vor 65 Jahren fand die erste Frankfurter Buchmesse der Nachkriegszeit statt. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz:

"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert der Frankfurter Buchmesse zu ihrem 65jährigen Bestehen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Buchmesse ist damit so alt wie die Bundesrepublik, sie gehört zu deren kulturellem und gesellschaftlichem Inventar. In der Zeit der deutschen Teilung stand sie, ein Ort der Freiheit des Wortes und Geistes, in Konkurrenz zur Leipziger Messe. Insgesamt blickt sie auf eine mehr als 500jährige Tradition. Ihre Wurzeln reichen zurück in die Zeit der Erfindung des Buchdrucks.

Heute stellt die Frankfurter Buchmesse einen bedeutenden Kultur- und Wirtschaftsfaktor dar. Als weltweit größte internationale Messe für Bücher und Inhalte versammelt sie 7.300 Aussteller aus über 100 Ländern und rund 280.000 Besucher. Als kultureller Leuchtturm unseres Landes trägt sie zum Ansehen Deutschlands in der Welt bei. Aber auch die Buchmesse bleibt nicht unberührt vom digitalen Wandel. Unterscheidungen nach Trägermedien verlieren an Bedeutung. Die traditionelle Rollenverteilung zwischen Autor, Lektorat, Vertrieb und Handel wird in Frage gestellt. Das birgt neben Chancen auch Risiken für die literarische Vielfalt in Deutschland und Europa.

Dieser Wandel fordert auch die Politik heraus. Die Union hat darauf unter anderem mit dem Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag reagiert, einen Preis für inhabergeführte, unabhängige Buchhandlungen zu stiften. Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters wird ihr Konzept dazu im Herbst vorstellen.

Auf europäischer Ebene setzen wir uns für die Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes für E-Books ein. Im Fall der Auseinandersetzung zwischen Amazon und einem Teil der Verlagsbranche wird die CDU/CSU-Fraktion zunächst sehr genau die Entscheidung des Bundeskartellamts zur Kartellrechtsbeschwerde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beobachten und dann gegebenenfalls weitere Schritte anregen."

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