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Lippold: Connex-Angebot zum Interregio-Erhalt ernsthaft prüfen - DB-Rückzug aus der Fläche ist ein Fehler

    Berlin (ots) - Zum Angebot der Firma Connex, den
Interregio-Verkehr in Deutschland zu übernehmen, erklärt der
Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr.
Klaus Lippold MdB:
    
    Ich fordere die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, das
Angebot der Firma Connex zur Übernahme des Interregio-Verkehrs
ernsthaft, schnell und sorgfältig zu prüfen. Es wäre völlig falsch,
wenn sich die Verantwortlichen von vornherein gegen dieses Angebot
sperrten und den DB-Konkurrenten nicht zum Zuge kommen ließen.
    
    Dass die DB AG nicht in der Lage ist, die Interregios
wirtschaftlich zu betreiben, heißt noch lange nicht, dass ein anderes
Unternehmen diese Aufgabe nicht bewältigen könnte. Gutes Marketing
und Flexibilität sind gefragt.
    
    Der radikale Rückzug der Deutschen Bahn aus der Fläche ist ein
schwerer Fehler. Die Union kritisiert dieses Vorgehen und das
tatenlose Zuschauen des Bundes dabei. Außerdem treten wir im
Interesse der Bahnkunden und im Interesse einer Stärkung des
Verkehrsträgers Schiene für einen marktwirtschaftlichen Wettbewerb im
Schienenverkehr ein. Daher begrüßt die Union die Initiative von
Connex grundsätzlich.
    
    Der Vorschlag der Firma Connex unterstreicht die schweren Defizite
im derzeitigen Management der Deutschen Bahn AG und die Fehler in der
Bahnpolitik der rot-grünen Bundesregierung.
    
    Mit einer einseitigen Bevorzugung von Hochgeschwindigkeitsstrecken
und der Streichung Tausender Interregio-Kilometer hat Bahnchef
Mehdorn den Vorstoß der Konkurrenz geradezu provoziert.
    
    Die Deutsche Bahn AG und die jetzige Bundesregierung haben die
Bahn in Deutschland zur "Schrumpfbahn" verkommen lassen. Die
Bundesregierung vernachlässigt damit auch ihre grundgesetzlich
festgelegte Infrastrukturverantwortung.
    
    Die Union fordert die Bundesregierung auf, für ein kundengerechtes
Schienenverkehrssystem zu sorgen. DB AG und Bund sollten interessante
Initiativen dazu nicht blockieren.
    
    
    
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