Fischer/Storjohann: Sinkende Zahl der Getöteten im Straßenverkehr ist Ansporn für die Verbesserung der Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Berlin (ots) - Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat ihre aktuellen Schätzungen der Gesamtzahl der im Straßenverkehr Getöteten für das Jahr 2012 veröffentlicht. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, sowie der zuständige Berichterstatter, Gero Storjohann:

"Die Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland ist erfolgreich. Die aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen belegen einen langfristig positiven Trend. Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, nimmt seit Jahren signifikant ab. Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr im Jahr 2012 auf 3.750 - das sind immer noch zu viele Getötete. Unser Ziel bleibt es gleichwohl, das bereits heute hohe Verkehrssicherheitsniveau weiter zu verbessern und dabei nicht nachzulassen.

Der Großteil der Verkehrsunfälle ereignet sich auf den Landstraßen und im innerörtlichen Verkehr. Wenngleich die Zahlen dort leicht rückläufig sind, sind sie doch erheblich größer als bei den etwa 400 auf der Autobahn tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern (-12 Prozent). Während die Zahlen für Fußgänger und Motorradfahrer rückläufig sind, bereitet uns die gestiegene Anzahl getöteter Radfahrer (+3 Prozent) Sorge. Auf Radfahrer müssen wir also besonders achten. Von ihnen und allen anderen Verkehrsteilnehmern erwarten wir eine höhere Akzeptanz der Verkehrsregeln.

Die Koalitionsfraktionen verfolgen das ambitionierte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 im Vergleich zu 2010 um weitere 40 Prozent zu senken. Neben der sichereren Ausgestaltung der Fahrzeugtechnik sowie der Infrastruktur gelingt dies insbesondere durch die Fokussierung auf besonders risikobelastete Gruppen im Straßenverkehr. Kinder, Fahranfänger zwischen 16 und 24, ältere Verkehrsteilnehmer, aber auch Lkw-Fahrer sind im Straßenverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt. Wir werden ihr Risiko weiter senken. Neben den tödlich Verunglückten Verkehrsteilnehmern gelte es auch die Anzahl der Schwerverletzten im Straßenverkehr zu senken.

Außerorts (ohne Autobahnen) wird mit circa 2.250 Getöteten gerechnet (-8 Prozent). Innerorts ist der Rückgang geringer (-1 Prozent)."

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