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Lammert: Ingo Appelt ist Fehlbesetzung bei der Initiative "Rock gegen rechte Gewalt"

    Berlin (ots) - Zu der vom Bundespräsidenten am 23. Januar
vorgestellten Initiative "Rock gegen rechte Gewalt" erklärt der
kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Dr. Norbert Lammert MdB:
    
    Der Bundestagspräsident hat in Berlin die Initiative "Rock gegen
rechte Gewalt" vorgestellt, mit der populäre Musiker - unter ihnen
Udo Lindenberg, Nena, Söhne Mannheims und Peter Maffay - in vier
großen Städten mit Konzerten ein Zeichen gegen Rechtsextremismus
setzen wollen. Wir begrüßen dieses Engagement, mit dem hoffentlich
viele junge Mensche für dieses wichtige gesellschaftspolitische
Anliegen erreicht werden.
    
    Völlig unverständlich ist gerade deshalb, dass ausgerechnet der
durch seine umstrittenen Comedy-Beiträge im Fernsehen bekannte Ingo
Appelt als Moderator dieser Aktion vorgesehen ist.
    
    Die "Ingo-Appelt-Show" wurde erst kürzlich nach einer an
Geschmacklosigkeit kaum zu überbietenden Ausgabe vom Sender Pro 7
abgesetzt. Wer Torwandschießen mit Puppen in der Größe von Säuglingen
veranstaltet, die er zuvor namentlich vorstellt, inszeniert
Verhaltensmuster, über deren verheerende Wirkung man im Kontext
täglich bekannt werdender Fälle von Kindesmisshandlung und Gewalt
nachzudenken hat. Ein Showmaster, der zu Unterhaltungszwecken ein
derart beliebiges Verhältnis zur Gewalt erkennen lässt, ist ganz
gewiss nicht der geeignete Moderator einer Aktion gegen rechte
Gewalt.
    
    
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