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Geis: Bundesregierung lässt klares Wort zum Embryonenschutz vermissen

Berlin (ots) - Zu der Entscheidung des britischen Oberhauses, das Klonen menschlicher Embryonen zuzulassen, erklärt der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Geis MdB: Am Ende hat sich das britische Oberhaus über alle Bedenken hinweg gesetzt, die völlig zu Recht gegen das Klonen menschlicher Embryonen erhoben werden. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, ein unmissverständliches Signal für den Schutz des menschlichen Lebens in seiner frühesten Phase zu setzen. Die gefährlich vage Position, die Bundeskanzler Schröder eingenommen hat, darf ebenso wenig Bestand haben wie die Haltung von Kulturstaatsminister Nida-Rümelin, der dem menschlichen Embryo die Menschenwürde abspricht, weil ihm die Selbstachtung fehle. Hier werden mit begierigem Blick auf die von der Gentechnik erhofften Möglichkeiten Geister beschworen, die wir am Ende nur noch schwerlich austreiben können. Dabei ist offenbar keine Argumentation zu fadenscheinig: Entgegen der Auffassung Nida-Rümelins ist die Selbstachtung kein geeignetes Kriterium. Denn auch das Neugeborene, das noch keine Selbstachtung entwickelt hat, genießt den Schutz des Grundgesetzes. Ebenso selbstverständlich kommen auch dem menschlichen Embryo die Menschenwürde sowie die Grundrechte auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu. Das Klonen von Embryonen kommt in Deutschland schon deshalb nicht in Betracht. Darüber muss Klarheit bestehen, auch innerhalb der Bundesregierung. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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