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Eichhorn: Regierungsanzeige diffamiert Mütter, die sich ganz ihren Kindern widmen

    Berlin (ots) - Zur Spiegel-Anzeige der Bundesregierung "Die drei K sind out" erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familien, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:

    Die Form der Regierungskampagne ist verfehlt und offenbart einen
Mangel an Feingefühl. Kinder sind nach wie vor ein zentraler
Lebensinhalt für die Mehrzahl aller Deutschen.
    
      Aus familienpolitischer Sicht ist diese unsensible Werbeform nur
eines von vielen Ergebnissen einer einseitigen Politik. Die
Familienpolitik dieser Regierung ist fixiert auf die Erwerbstätigkeit
von Müttern. So wichtig eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie
und Beruf ist, so verfehlt ist eine Geringschätzung von Eltern, die
ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen wollen, um sich ganz der
Familienarbeit zu widmen. Gerade auch ältere Frauen haben ein Recht
auf eine angemessene Würdigung ihrer Lebensleistung, die sie oft
unter Verzicht auf Entlohnung in der Familie und im Ehrenamt erbracht
haben. Diese Überzeugung vermisse ich nicht nur in der Anzeige,
sondern z.B. auch im Rentenkonzept, dass nicht erwerbstätige Frauen
immer noch benachteiligt.
    
    Gerade die IT-Branche eröffnet die dringend notwendigen
Möglichkeiten für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und
Beruf - die Regierung sollte mit ihrer Kampagne keinen künstlichen
Gegensatz schaffen.
    
    
    
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