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Junge Gruppe: Riesters Reform zahlen die Jungen - Ausgleichsfaktor schafft Zwei-Klassen-Gesellschaft

    Berlin (ots) - Zur aktuellen Rentendiskussion erklärt die
Sprecherin der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ursula
Heinen MdB:
    
    Der Entwurf zur Rentenreform von Bundesarbeitsminister Riester
enthält massive Benachteiligungen für die jüngere Generation. Vor
allem der vorgeschlagene Ausgleichsfaktor, der erst für Rentenzugänge
ab dem Jahr 2011 gelten soll, benachteiligt alle, die heute jünger
als 54 Jahre alt sind.
    
    Damit schafft Riester eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Er belastet
Versicherte um so stärker, je später sie in Rente gehen - also die
jüngere Generation.
    
    Die demographischen Veränderungen in Deutschland und ihre
Auswirkungen auf die Rentenversicherung sind aber eine Aufgabe für
alle Generationen. Der von CDU und CSU vorgesehene demographische
Faktor in der Rentenformel hätte dagegen für einen fairen Ausgleich
zwischen den Generationen gesorgt. Das Verhalten der Bundesregierung,
die Rentenreform der CDU/CSU auszusetzen, war grob fahrlässig - die
Rechnung müssen jetzt die Jüngeren zahlen.
    
    
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