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Schmidt: Thierse muss SPD-Finanzen endlich ernsthaft prüfen

    Berlin (ots) -

    Der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im 1.
Untersuchungs-ausschuss, Andreas Schmidt (Mülheim) MdB, erklärt:
    
    Nach dem heutigen Bericht in der Zeitung DIE WELT hat die
Bundestagsverwaltung die SPD angeblich ohne Fristsetzung
aufgefordert, den 63 Mio. DM Verkauf ihrer Druckereibeteiligungen auf
Verstöße gegen das Transparenzgebot prüfen zu lassen. Ein derart
lasches Vorgehen des Bundestagspräsidenten ist völlig inakzeptabel.
Offensichtlich ist es so, dass der Bundestagspräsident bei seinen
Entscheidungen bezüglich der SPD-Finanzen immer auch den Hut des
stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden trägt. Prof. Dr. Strobel,
früherer Professor für Revisions- und Treuhandwesen an der
Universität Hamburg, kritisiert in seinem heutigen Schreiben an den
Bundestagspräsidenten zu Recht dessen Vorgehen. Die
SPD-Schatzmeisterin muss endlich handfeste Beweise vorlegen, die
Verstöße der SPD gegen das Transparenzgebot ausschließen. Ich
erwarte, dass der Bundestagspräsident alles unternimmt, um das
Dickicht des SPD-Medienimperiums zu lichten.
    
    Das Schreiben von Prof. Dr. Strobel ist erhältlich im Büro des
Abgeordneten Andreas Schmidt MdB (Tel.- Nr. 030/227-71837).
    
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