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Börnsen/Wanderwitz: Deutschland ist europäischer Vorreiter bei der Digitalisierung der Kinos

Berlin (ots) - Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur Unterstützung der Kinodigitalisierung angekündigt. Das Förderkonzept der Bundesregierung hat der Ausschuss für Kultur und Medien im Rahmen der Haushaltsberatungen abschließend beraten. Dazu erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und der Obmann der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Marco Wanderwitz:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den Willen der EU-Kommission zur Unterstützung der Kinodigitalisierung in Europa. In Deutschland sind wir freilich bereits weiter. Staatsminister Bernd Neumann hat im Frühjahr sein Modell für eine nationale Kinodigitalisierungsstrategie vorgestellt. Die christlich-liberale Koalition hatte dies in ihrem Koalitionsvertrag angelegt.

Über den Sommer gab es wichtige letzte Weichenstellungen, maßgeblich vorangetrieben durch die Unionsfraktion: Die Verleiher haben sich endlich bekannt und steuern die im BKM-Modell angelegten 20 Millionen Euro bei. Die große Mehrzahl der Länder ist ebenfalls bereits an Bord und fördert zum Teil schon seit einiger Zeit die Umstellung auf digitales Filmabspiel. Wir haben die Umsatzgrenzen nach oben angepasst, um eine größere Zahl "kleiner Kinos" berücksichtigen zu können. Die ausdrückliche Technikneutralität der Förderung ist wichtig, um nicht dort die Kosten für teure Abspielsysteme zu treiben, wo es keinen Bedarf für die aufwändige Technik gibt. Jetzt kann die lang ersehnte Umstellung zügig losgehen!

Die Strategie der EU-Kommission sieht Möglichkeiten finanzieller Unterstützung vor, etwa in Form von staatlichen Beihilfen oder Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung oder dem EU-Programm MEDIA. Es ist erfreulich, dass die Europäische Kommission das wichtige Thema erkannt hat, befördern und mit Mitteln ausstatten will.

Wir fordern von der Europäischen Kommission, dass ihre Unterstützung an Deutschland nicht vorbeigehen darf. Wenn kein Bedarf mehr für Mittel zur Digitalisierung der Leinwände besteht, muss der auf Deutschland entfallende Anteil in anderen Bereichen der Digitalisierung verfügbar sein.

Hintergrund:

Die Filmförderungsanstalt, bei der der Bundesanteil, der Eigenanteil der Filmwirtschaft in Form der FFA und die Beteiligung der Verleiher in der Förderung zusammenlaufen, ist der Garant für eine sachgerechte unbürokratische Förderung. Die christlich-liberale Koalition hat wie schon 2010 auch in den Haushaltsentwurf 2011 weitere vier Millionen Euro für den Bundesanteil eingestellt.

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