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Pawelski: Auch Väter in Familien-Verantwortung nehmen

Berlin (ots) - Anlässlich einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur Bedeutung der Erwerbstätigkeit von Frauen erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Rita Pawelski MdB:

Frauen müssen sich noch immer zu oft zwischen Kind oder Karriere entscheiden. Das ist das traurige Ergebnis einer von der Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie. Gerade für Mütter bedeutet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen Spagat, den sie oft nur mit Hilfe der eigenen Mütter oder Großmütter bewältigen können. Darum müssen alle Ebenen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft die Rahmenbedingungen für junge Familien verbessern: Ein klares "Ja" zu Kindern und nicht nur Lippenbekenntnisse sind hier gefordert. Beispielhaft hat sich der Bund verhalten: Er unterstützt die Länder und Kommunen mit vier Milliarden Euro, die in einem Fonds ausschließlich für den Ausbau der Kinderbetreuung der Unter-Dreijährigen bereit stehen. Jetzt ist auch ein deutlicheres Engagement von Ländern und Kommunen gefragt.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich zu viele Väter nicht ausreichend in die Familienarbeit einbringen: Es darf nicht sein, dass berufstätige Mütter neben Kindern und Arbeitsstelle auch noch die alleinige Verantwortung für die Tätigkeiten im Haushalt tragen. Wichtig ist vielmehr, dass Männer die gleichen Pflichten übernehmen. Es ist an der Zeit, dass wir den Blick nicht nur auf Frauen richten, wenn wir von Vereinbarkeit von Beruf und Familie sprechen. Auch Väter können und wollen flexible Arbeitszeit-Konzepte, Telearbeit, Kinderbetreuung und Elternzeit in Anspruch nehmen.

Ein Hoffnungsschimmer ist, dass immer mehr Väter die Möglichkeit nutzen, eine berufliche Auszeit zu nehmen, um sich ihren Kindern widmen zu können. Während vor der Einführung des Elterngeldes nur 3,5 Prozent der Väter Elternzeit genommen haben, waren es im Jahr 2009 knapp 19 Prozent. Auch dies ist ein Erfolg unserer Politik und zeigt deutlich, dass dank Elterngeld auch Väter ihre Chance nutzen, sich mehr in die Familienarbeit einzubringen.

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