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Börnsen/Wöhrl: Bundeshaushalt stärkt Kultur- und Kreativwirtschaft

    Berlin (ots) - Anlässlich der Aufstockung der Mittel vom Bund für die Kultur- und Kreativwirtschaft erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die zuständige Berichterstatterin Dagmar Wöhrl MdB:

    Die Kultur- und Kreativwirtschaft, deren Umsatz inzwischen bei bemerkenswerten 132 Mrd. Euro pro Jahr liegt, wird verstärkt vom Bund unterstützt. Es ist vorgesehen, in diesem Jahr insgesamt 4,5 Millionen Euro zur Umsetzung kreativwirtschaftlicher Konzepte zur Verfügung zu stellen, zwei Millionen mehr gegenüber 2009.

    Die Union war die erste Bundestagsfraktion, die das Thema Kultur- und Kreativwirtschaft in die parlamentarische Debatte eingebracht hat. Daraufhin hat die Bundesregierung die "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" ins Leben gerufen. Ziel der Maßnahme ist es, der Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche wirtschafts- und beschäftigungspolitisch die gleiche Anerkennung zu geben, wie sie den etablierten Wirtschaftszweigen zuteil wird. Derzeit umfasst diese Branche etwa eine Million Arbeitsplätze, ihr Zuwachs pro Jahr beträgt ca. drei Prozent mit steigender Tendenz. Die ersten sichtbaren Resultate, wie die Einrichtung des "Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes" in Eschborn, eine Plattform für Information, Beratung und Vernetzung, bestätigen den von uns eingeschlagenen Weg. Wir begrüßen es, dass Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle MdB und Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB gemeinsam für noch mehr Dynamik sorgen wollen.

    Die Kreativwirtschaft, in der fast 40 Prozent Selbständige tätig sind, erweist sich durch ihren hohen Anteil an Kleinst- und Kleinunternehmen als besonders krisenresistent. Zudem handelt es sich in der Kreativwirtschaft um hochwertige Arbeitsplätze, die nicht ins Ausland verlagert werden können.

    Die Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft" kümmert sich um die Öffnung der Mittelstands- und Innovationsprogramme der Bundesregierung, die Schaffung von Unterstützungsangeboten zur Professionalisierung von Künstlern und Kreativen sowie die Förderung innovativer Projekte und Geschäftsmodelle. Darunter fallen sowohl die Durchführung von regelmäßigen Branchengesprächen, als auch die Beteiligung an Wettbewerben und Fachkongressen.

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