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Fromme: Positive Rolle der Vertriebenen nicht weiter ignorieren

    Berlin (ots) - Anlässlich des 70. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jochen-Konrad Fromme MdB:

    Deutschland setzt mit dem Besuch der Bundeskanzlerin bei den polnischen Gedenkfeiern zum Beginn des Zweiten Weltkrieges ebenfalls ein Zeichen der Versöhnung: 70 Jahre danach begehen beide Länder diesen Gedenktag als "Partner und Freunde" in der EU.

    Auch der Bund der Vertriebenen gedenkt zum Jahrestag des Kriegsbeginns "in Anteilnahme und Mitgefühl der Millionen Opfer unserer Nachbarvölker und der Opfer des Holocaust."

    Die Botschaften der Bundeskanzlerin sowie des Bundes der Vertriebenen beweisen eindeutig, dass in Deutschland der Wille zur Aussöhnung herrscht, welcher etwa im Verhältnis zu Frankreich schon voll zum Tragen gekommen ist. Außerdem widerlegen die Erklärungen von Angela Merkel und Erika Steinbach unmissverständlich polnische Befürchtungen, dass die Geschichte des Zweiten Weltkrieges umgeschrieben werden soll.

    Für die weitere Verständigung wäre es endlich angebracht, die positive Rolle der Heimatvertriebenen und ihrer Organisationen beim Versöhnungsprozess im In- wie Ausland nicht weiter - wie bisher oft geschehen - zu ignorieren.

    So sind es gerade die Vertriebenen, die mit ihren zahlreichen grenzüberschreitenden Kontakten neue Brücken in die ehemalige Heimat bauen. Auch wird in der Fundamentalkritik an der Person der Präsidentin des BdV immer unterschlagen, dass ausgerechnet sie es war, die bereits zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes eine große Gedenkveranstaltung organisiert und damit den Weg zum Miteinander gesucht hat.

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