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Brähmig: Mehr Bundesmittel für EXPO-Vermarktung bereitstellen

    Berlin (ots) - Zur Debatte des Deutschen Bundestages zum Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Weltausstellung EXPO 2000 als Chance für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland nutzen" erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe          Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich für eine kurzfristige Erhöhung der Bundesmittel für die touristische Vermarktung der EXPO 2000 im In- und Ausland ein. Die Bundesregierung muss nun endlich auf diesen Rat der Marketingexperten hören, die bereits vor dem schleppenden Auftakt der Weltausstellung für mehr Werbemaßnahmen plädierten. Außerdem sollten sich die Bundesregierung und alle im Bundestag vertretenen Parteien endlich geschlossen hinter die EXPO stellen. Leider haben in der auf Initiative der Union hierzu geführten Bundestagsdebatte nicht nur die PDS, sondern auch die Grünen ihre grundsätzliche Ablehnung der EXPO bekräftigt. PDS und Grüne hatten sich bereits in früheren Anträgen im Bundestag sogar für die Absage der Weltausstellung in Hannover ausgesprochen und damit in unverantwortlicher          Die von der CDU/CSU zusätzlich geforderten 50 Mio. DM Marketingmittel sind in Anbetracht der nicht erzielten Verkaufserlöse durch Eintrittskarten, Merchandisingprovisionen und Ausfällen im Miet- und Pachtbereich eine vergleichsweise geringe Summe. Durch zusätzliche Investitionen des Bundes muss jetzt der Versuch unternommen werden, die bisher erwarteten Verluste in dreistelliger Millionenhöhe nicht noch weiter steigen zu lassen. An Stelle der Forderung, die Tickets zu verbilligen - was die Einnahmen der EXPO weiter drastisch reduzieren würde - sehen alle Fachleute aus der Tourismuswirtschaft in verstärktem Marketing den Königsweg.

    Offensichtlich ist es noch nicht gelungen, allen Bürgern zu
vermitteln, wie faszinierend, spannend und hochinteressant die EXPO
tatsächlich ist. Dabei ist nach ersten Erhebungen die
Besucherzufriedenheit überwältigend. Bedenkenträger und
selbsternannte "EXPO-Experten" dürfen nicht die Oberhand in der
öffentlichen Diskussion gewinnen. Weiterhin ist auch in wichtigen
ausländischen Quellmärkten der Bekanntheitsgrad der EXPO noch viel zu
gering. Das exzellente Produkt EXPO muss mit dem weltweiten
Marktpotenzial zusammengeführt werden. Wenn jetzt nicht schnell
gehandelt wird, werden nicht nur der Bund und das Land Niedersachsen
kräftig zur Kasse gebeten, sondern es kostet Deutschland vielleicht
auch seinen guten Ruf als Wirtschafts- und Tourismusstandort.
    
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