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Nooke: Warum sollte Helmut Kohl nicht reden?

    Berlin (ots) - Der Stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB, erklärt:
    
    Nach Berichten der Berliner Zeitung am heutigen Tage ist für den
zentralen Festakt zum 10. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3.
Oktober in Dresden nicht geplant, Bundeskanzler Helmut Kohl reden zu
lassen. Am 9. November, am Tag des Mauerfalls, kamen im vergangen
Jahr vor allem die Staatsmänner zu Wort, obwohl es der Tag der
erfolgreichen Freiheitsrevolution der Ostdeutschen war. Man sollte am
3. Oktober nun aber nicht in den gegenteiligen Fehler verfallen und
an diesem Tag der staatlichen Einheit der Deutschen den
Staatsmännern, die daran wesentlich beteiligt waren, das Wort
verwehren. Dazu gehört zuerst der Kanzler der Deutschen Einheit, Dr.
Helmut Kohl. An seinen historischen Verdiensten hat auch die
Spendenaffäre nicht geändert. Sollten die Berichte stimmen, und man
denke wirklich daran, für die Ostdeutschen Kritiker der Deutschen
Einheit wie Pfarrer Führer aus der Leipziger Nikolaikirche oder für
die ausländischen Staatschefs den russischen Präsidenten und
ehemaligen KGB-Offizier Putin sprechen zu lassen, so entbehrt das
jedweder Logik und Sensibilität sowohl nach innen wie nach außen.
    
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