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Bleser: Deutsche Bauern müssen entlastet werden

Berlin (ots)

Zur Tagung der agrarpolitischen Sprecher der
Unionsfraktionen der Landtage und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in 
Thüringen erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, 
Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 
Peter Bleser MdB:
Die Landwirte in Deutschland befinden sich durch den massiven 
Preisverfall bei fast allen agrarischen Rohstoffen (Getreide, Obst 
und Gemüse, insbesondere aber auch bei der Milch) in einer äußerst 
schwierigen wirtschaftlichen Lage. Die aktuell dramatische 
Preisentwicklung widerlegt insbesondere diejenigen, die noch im 
vergangenen Jahr aufgrund gestiegener Rohstoffpreise die 
Teller-Tank-Diskussion geführt haben. Die aktuelle Entwicklung zeigt 
aber auch, dass die Betriebe kostenmäßig entlastet werden müssen, zum
Beispiel durch die Einführung einer Risikorücklage sowie die 
europaweite Angleichung der Agrardieselbesteuerung.
Trotz der sehr unterschiedlichen Ausgangssituation in den 
einzelnen Regionen waren wir uns als Agrarsprecher einig, dass 
Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Betriebe durch die 
notwendige Umstrukturierung des Milchsektors zu begleiten. Dabei 
stehen vor allem die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch 
Investitionsförderung und die Sicherung der Milcherzeugung in 
naturräumlich benachteiligten Regionen im Vordergrund. Notwendig sind
aber auch die Fortführung von Exporterstattungen und Interventionen 
als vorübergehende Hilfestellungen sowie die Wiederaufnahme von 
Verarbeitungsbeihilfen.
Gleichzeitig sieht es die Unionsfraktion im Bundestag als eine der
zentralen Zukunftsaufgaben der deutschen Milchbranche an, eine 
Verbesserung der Strukturen und der Marktstellung der Molkereien 
herbeizuführen. Die Forschung nach neuen Rezepturen und Produkten 
eröffnet darüber hinaus neue Wertschöpfungspotentiale. Mit 
organisatorischen Veränderungen können zusätzliche Vermarktungs- und 
Exportmöglichkeiten erschlossen werden. Insbesondere nach dem Wegfall
der CMA ist die Branche mehr denn je gefordert, eigene Initiativen zu
entwickeln.
Mit großer Sorge betrachten die Agrarsprecher die aktuelle 
Entwicklung beim Verkauf von Ackerflächen durch die bundeseigene 
Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG). Die Verkaufspolitik 
der BVVG hat zu steigenden Bodenpreisen und einer Benachteiligung 
regionaler Agrarbetriebe geführt. Gefordert ist hier ein Umdenken zu 
Gunsten der bisherigen Bewirtschafter der zum Verkauf stehenden 
Flächen.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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