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Hedrich: Wissenschafts- und Hochschulzusammenarbeit mit den Entwicklungs- und Transformationsländern stärken

    Berlin (ots) - Zur kürzlich veröffentlichten OECD-Studie "Bildung
auf einen Blick" und den stagnierenden bzw. rückläufigen Zahlen von
Studenten aus Entwicklungs- und Transformationsstaaten in Deutschland
erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus-Jürgen Hedrich MdB:
    
    Die kürzlich veröffentlichte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick"
macht deutlich, dass der Hochschul- und Wissenschaftsstandort
Deutschland zu wenig international ausgerichtet ist und zu
schwerfällig auf neue Herausforderungen reagiert. Bestätigt wird dies
nicht zuletzt durch stagnierende bzw. sogar rückläufige Zahlen von
Studenten aus Entwicklungsländern, insbesondere aus den
außenwirtschaftlich interessanten Schwellenländern. So studieren
lediglich ca. 700 Inder in Deutschland und nicht einmal 100
Indonesier beginnen jährlich ein Studium bei uns, während Tausende
Studenten aus diesen Nationen jährlich an Universitäten in den USA
strömen. Dies ist bedenklich, da die Zusammenarbeit im Wissenschafts-
und Hochschulbereich zwischen industrialisierten Ländern und
Entwicklungs- wie Transformationsländern ein zweiseitiger Prozess
ist. Denn eine intensive Kooperation auf Wissenschafts- und
Hochschulebene dient nicht nur zur Bildung und Ausbildung der in den
Entwicklungs- und Transformationsländern dringend benötigten Fach-
und Führungskräften. Mit den in ihre Heimatländer zurückkehrenden
Hochschulabsolventen und Wissenschaftlern schafft man sich
gleichzeitig wichtige Ansprechpartner für die Wirtschaft, die
Wissenschaftskooperation und den Kulturaustausch.
    
    Die rot-grüne Bundesregierung verkennt offenbar nach wie vor die
wahre Problematik dieser Situation. Denn wie könnte es sich sonst
erklären, dass sie z.B. die Finanzmittel des Entwicklungsministeriums
für die Hochschul- und Wissenschaftskooperation sowie des Auswärtigen
Amtes für die auswärtige Kulturarbeit drastisch heruntergefahren hat.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat diese Defizite des deutschen
Wissenschafts- und Hochschulstandorts und die kurzsichtige Politik
der Bundesregierung zum Anlass genommen, diese mit Hilfe eines in den
Bundestag eingebrachten Antrags dazu aufzufordern, alle notwendigen
finanz-, bildungs- und entwicklungspolitischen Schritte zu ergreifen,
um Deutschland wieder zu einem gerade für die akademischen Eliten aus
Entwicklungs- und Transformationsländern attraktiven Hochschul- und
Wissenschaftsstandort zu machen.
    
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