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Brähmig: EXPO 2000 zu einem guten Start verhelfen

    Berlin (ots) - Zur Einbringung eines Antrags der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Unterstützung der Weltausstellung EXPO
2000 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig MdB:
    
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will der Weltausstellung EXPO 2000,
die auf Initiative der Union erstmals in Deutschland stattfindet,
zwei Wochen vor der Eröffnung noch einen kräftigen Schub geben, damit
die Zielgerade von 40 Mio. Besuchen in den nächsten fünf Monaten
erreicht wird und der Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland
auch nachhaltig davon profitiert. In einem in den Bundestag
eingebrachten Antrag wird vor allem eine kurzfristige Aufstockung der
Mittel zur touristischen Vermarktung im In- und Ausland um insgesamt
50 Mio. DM gefordert. Wenn die Bundesregierung jetzt die Warnungen
der Marketingexperten in den Wind schlägt und am falschen Ende spart,
gefährdet sie den Erfolg der EXPO und muss die Verantwortung für
drohende erheblich höhere Folgekosten des Bundes tragen.
    
    Die EXPO-Generalsekretärin Birgit Breuel und ihre Mannschaft haben
aller sachlichen, aber oft auch überzogenen Kritik zum Trotz eine
gute Ausgangslage geschaffen und ein beeindruckendes Angebot für die
Besucher zusammengestellt. Erstmals bei einer Weltausstellung gibt es
auch über 800 weltweite Projekte außerhalb des zentralen
Ausstellungsgeländes in Hannover, davon 280 in Deutschland mit
Standorten in allen Bundesländern. Die EXPO 2000 ist für Deutschland
eine nationale Aufgabe, da sie die einmalige Chance bietet, sich in
der ganzen Welt als moderner, hochleistungsfähiger und
zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort sowie gleichzeitig auch als
gastfreundliches und attraktives Reise- und Urlaubsland zu
präsentieren. Zu den Forderungen der CDU/CSU an die Bundesregierung
gehört daher auch, der EXPO-Geschäftsführung jede kurzfristig nötige
Unterstützung bei möglichen auftretenden operativen Problemen zu
geben, auf Ausnahmeregelungen bei den arbeitsrechtlichen
Voraussetzungen für diese einzigartige und zeitlich begrenzte
Großveranstaltung hinzuwirken und noch während der Weltausstellung
ein Konzept zur touristischen Nachbereitung der EXPO für das Jahr
2001 und die Folgejahre vorzulegen. Außerdem soll sie sich dafür
einsetzen, dass die EXPO nicht zum Ziel tarifpolitischer
Auseinandersetzungen - etwa bei der Deutschen Bahn AG - wird, die dem
Image der Weltausstellung und dem Bild Deutschlands in der Welt
insgesamt nachhaltigen Schaden zufügen könnten. Es ist auch höchste
Zeit für den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für die
Transrapid-Referenzstrecke Hamburg-Berlin, damit die Präsentation des
Transrapid als weltweites, zukunftsweisendes EXPO-Projekt des Landes
Niedersachsen nicht vollends ihre Glaubwürdigkeit verliert.
    
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