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Ronsöhr/Bleser: Kennzeichnung von einheimischem Rindfleisch mit deutscher Flagge

    Berlin (ots) - Anlässlich der Beratungen im Ernährungsausschuss zur Etikettierung von Rindfleisch erklären der agrarpolitische Sprecher der CDU/CDU-Bundestagsfraktion, Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB, und der zuständige Berichterstatter, Peter Bleser MdB:          Die Verbraucher müssen schnell, einfach und klar schon an der Ladentheke erkennen können, woher das angebotene Rindfleisch oder daraus hergestellte Fleischwaren kommen. Deshalb fordern wir eine deutliche Kennzeichnung von in Deutschland geborenem, aufgewachsenem, geschlachtetem und verarbeitetem Rindfleisch.          Die ab dem 1. September dieses Jahres obligatorische Kennzeichnung von Rindfleisch mit einem Zahlencode, aus dem alle wesentlichen Daten von der Geburt über den Erzeugerbetrieb, den Transport, sowie Schlachtung und Verarbeitung hervorgehen, muss auch optisch eine einprägsame Wirkung haben.

    Die Verwendung des Buchstabens "D" für die Kennzeichnung der
deutschen Herkunft reicht dafür nicht aus. Eine schnelle Erkennung
durch die Verbraucher ist dadurch nicht gewährleistet.
    
    Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, neben dem
vorgeschriebenen Zahlencode das entsprechende Etikett ausreichend
groß und mit der deutschen Flagge unterlegt vorzuschreiben oder auf
freiwilliger Basis dies zusammen mit dem Fleischwarenhandel zu
erreichen.
    
    Nur so kann sichergestellt werden, dass die enormen Anstrengungen
der deutschen Bauern, sich von den negativen Folgen der BSE-Krise in
England und des jetzt wieder möglichen Rindfleischexports auch nach
Deutschland abzugrenzen, nicht vergeblich waren.
    
    Bekanntlich werden bei uns schon seit Jahren Rinder genauer
registriert als dies beim Einwohnermeldeamt für Menschen geschieht.
Die Geburt eines Kalbes muss nach wenigen Tagen an einen
Zentralcomputer gemeldet werden. Zwei Ohrmarken mit einer
Registriernummer müssen am Tier angebracht werden. Transportieren
darf man das Tier nur mit einem Tierpass, der auch bei der
Schlachtung vorgelegt werden muss.
    
    Es wäre fatal und nicht im Interesse von Verbrauchern und Bauern,
wenn die hohen, auch finanziellen Aufwendungen zur Qualitätssicherung
und Dokumentation in der Rindfleischerzeugung nur durch einen für den
Laien unverständlichen Zahlen- und Buchstabencode zum Ausdruck kämen.
    
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