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Börnsen: ARD-Ausstieg - Akt der Respektlosigkeit

    Berlin (ots) - Anlässlich der vorzeitigen Beendigung der Übertragung der Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB:

    Der Ausstieg der ARD aus der Live-Übertragung der nationalen Gedenkstunde des Deutschen Bundestages ist ein Akt der Respektlosigkeit gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und ihren Hinterbliebenen. Es ist aber gleichzeitig eine Brüskierung unseres Staatsoberhauptes, Bundespräsident Professor Horst Köhler.

    Was hat die Verantwortlichen des größten deutschen Senders bloß veranlasst, sich pünktlich um 12.00 Uhr aus dem Bundestag auszublenden, die Übertragung der Gedenkrede des Bundespräsidenten abzubrechen und stattdessen Börsennachrichten zu senden?

    Tausenden von Bürgern unserer Republik ist dieser Gedenktag ein persönliches Anliegen. Hunderte von Schulklassen beschäftigen sich gerade in dieser Stunde mit der Auschwitz-Thematik. Sie alle wurden durch dieses Verfahren vor den Kopf gestoßen.

    Auch wenn der Spartenkanal Phoenix weiter gesendet hat, ersetzt diese Ersatzhandlung nicht die moralische Verpflichtung der ARD, sich dieser Thematik an einem solchen besonderen Tag anzunehmen. Bei Fußballspielen oder dem Musikantenstadel würden sich die Senderverantwortlichen ein solches Vorgehen zweimal überlegen.

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