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Eichhorn: Erfolge bei Drogenbekämpfung, aber Trend zum Komatrinken hält an

    Berlin (ots) - Anlässlich der heute vorgestellten Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie erklärt die Drogenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:

    Die Präventionsarbeit der letzten Jahre hat Früchte getragen. Der Anteil der Raucher unter den Minderjährigen ist mit 15% auf den niedrigsten Stand seit 1979 gesunken. Das Haschisch-Rauchen ist erstmals seit 2004 rückläufig, und immer weniger Jugendliche konsumieren regelmäßig Alkohol.

    Sorge bereitet dagegen das exzessive Rauschtrinken einiger Jugendlicher. Jeder fünfte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren beteiligt sich einmal im Monat am Komasaufen.  Seit 2004 ist laut Drogenaffinitätsstudie zwar ein geringfügiger Rückgang von 22,6 auf 20,4 Prozent der Jugendlichen zu beobachten. Dies ist jedoch kein Grund zur Entwarnung. Vielmehr ist es notwendig, neben der Verstärkung der Präventionsarbeit und der Durchsetzung gesetzlicher Bestimmungen auch alle gesetzgeberischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dazu gehört beispielsweise die Änderung des Jugendschutzgesetzes, u.a. durch die Einführung eines generellen Alkoholverbotes für Minderjährige. Um die gesetzlichen Bestimmungen konsequent durchzusetzen, muss, wie von vielen Fachleuten gefordert zudem die Diskussion um jugendliche Testkäufer wieder aufgenommen werden.

    Präventions-, aber auch gesetzliche Maßnahmen wie die Nichtraucherschutzgesetze wirken. Sie zeigen, dass der eingeschlagene Weg weiter beschritten und die gute Präventionsarbeit der letzten Jahre fortgesetzt werden muss.

    Das Bewusstsein für die Folgen des Alkohol-, Tabak- aber auch Haschischkonsums muss weiter gesteigert werden. Hierzu gehören die Vorbildfunktion und der Umgang im Elternhaus, aber auch die Stärkung des Selbstbewusstseins Jugendlicher, das sich nicht allein durch den "Glimmstengel" oder die Bierflasche in der Hand als cool darstellen sollte. Denn Studien belegen, dass je früher mit dem Rauchen oder Alkohol-Trinken begonnen wird, umso höher ist die Gefahr einer Sucht und von gesundheitlichen Schädigungen.

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