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Singhammer/Noll: Frauenhäuser brauchen Planungssicherheit

    Berlin (ots) - Anlässlich der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses zur Situation von Frauenhäusern erklären der frauenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB, und die zuständige Berichterstatterin, Michaela Noll MdB:

    Frauenhäuser sind seit mehr als 30 Jahre unverzichtbare Einrichtungen für Opfer von häuslicher Gewalt. Meist sind sie der einzige Ort, an dem die betroffenen Frauen und Mädchen Sicherheit erfahren können.

    Häusliche Gewalt ist kein Problem am Rande der Gesellschaft: Rund 25 Prozent der in Deutschland lebenden Frauen erfahren Gewalt durch ihren Beziehungspartner. Mehr als 40.000 Frauen suchen jährlich Schutz in Frauenhäusern.

    Unterschiedliche Finanzierungsregelungen auf Landes- und Kommunalebene machen es Frauenhäusern schwer, ihrer wichtigen Aufgabe gerecht zu werden. Frauenhäuser brauchen daher mehr Planungssicherheit.

    Die Experten haben deutlich gemacht, dass es dem Bund verwehrt sei, eine einheitliche Regelung der Finanzierung von Frauenhäusern zu schaffen.

    Wir werden die Erkenntnisse der Anhörung sorgfältig auswerten und an die Länder appellieren, für ausreichend finanziell abgesicherte Unterstützungsangebote für Frauen zu sorgen. Den betroffenen Frauen und Kindern muss der erforderliche Schutz gewährleistet werden. Frauenhäuser sind als Zufluchtsstätten unentbehrlich.

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