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Reiche: Bund und Länder gemeinsam zum Bildungsgipfel

    Berlin (ots) - Anlässlich des morgen [22.10.08] stattfindenden Bildungsgipfels in Dresden erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

    Es ist gut, dass das Thema Bildung in der "Mitte" der Politik angekommen ist. Die CDU/CSU-Fraktion hat in der laufenden Legislaturperiode in Sachen Bildung viel bewegt; dennoch bleibt viel zu tun.

    Die Abstimmung zwischen Bund und Ländern in Bildungsfragen muss besser werden. Kompetenzgerangel darf die Sachfragen nicht belasten. Dies gilt insbesondere für eine bessere Verknüpfung von frühkindlicher Bildung, Schule, Ausbildung und Hochschule. Beispielsweise werden Bewerber um Studienplätze bundesweit nur dann gleiche Chancen haben, wenn die Abiturnoten bundesweit vergleichbar sind. Das setzt bundesweit einheitliche Prüfungsfragen in den wichtigen Fächern voraus.

    Bessere frühkindliche Bildung erfordert, mit der Vermittlung konkreter pädagogischer Inhalte spätestens im Kindergartenalter zu beginnen. Wo nötig muss dies mit  Sprachförderung verbunden werden. Ein kostenloses Vorschul- bzw. letztes Kindergartenjahr bleibt in diesem Zusammenhang ein wichtiges politisches Ziel.

    Die hohe Zahl von Schul- und Ausbildungsabbrüchen und die ökonomischen Folgekosten können nicht länger hingenommen werden. Lehrer und Eltern müssen  wachsende Disziplinprobleme an Schulen gemeinsam anpacken. Die Einführung von Kopfnoten sollte in diesem Zusammenhang kein Tabu sein.

    Die Lehre muss an Hochschulen und Universitäten wieder einen höheren Stellenwert bekommen, ohne dass dabei die Forschung vernachlässigt wird. Hochschulen müssen finanziell in die Lage versetzt werden, die steigende Zahl von Studienwilligen zu bewältigen und sich zugleich für Weiterbildungsmaßnahmen zu öffnen. Auch die Exzellenzinitiative für Universitäten und Hochschulen muss weitergeführt werden. Bund und Länder müssen sich in Dresden auf gemeinsame Ziele und konkrete Schritte zu ihrer Umsetzung verständigen.

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