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Fischbach: Rechtspopulistische Hetze in Nordrhein-Westfalen unerwünscht

    Berlin (ots) - Anlässlich des Anti-Islamisierungskongresses, der am Wochenende in Köln stattfindet, erklärt die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:

    Die Kongressveranstaltung, zu welcher der rechtspopulistische Verein "Pro Köln" aufgerufen hat, ist desaströs. Die rechte Stimmungsmache in Köln konterkariert den respektvollen Dialog zwischen Religionen und Nationalitäten, wie er bei uns in der Bundesrepublik geführt wird. Die Mischung aus antiislamistischem und rechtsnationalem Gedankengut, die auf der Kölner Veranstaltung vertreten ist, entspricht nicht dem Meinungsbild, mit dem Muslimen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland begegnet wird.

    Es ist daher ausdrücklich zu begrüßen, dass so viele Institutionen in konzertierter Aktion zum gewaltfreien Protest gegen den Anti-Islamisierungskongress aufgerufen haben. Es ist erfreulich, dass viele Gegendemonstranten ihr friedliches Engagement in Köln angekündigt und begonnen haben. Es darf nicht hingenommen werden, dass mit einer solchen schäbigen Angstmacherei Feindbilder gefördert werden und auf diese Weise eine unsachliche Hetze gegen den geplanten Bau der Moschee in Köln geführt wird.

    Es ist wichtig, dass wir ein Zeichen setzen, dass sich der konstruktive Dialog, den wir zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen führen, durch solche diffamierenden Veranstaltungen nicht beirren lässt

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