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Ruck: Weitere Hilfen für Afrika und größere Anstrengungen der Afrikaner nötig

    Berlin (ots) - Zur Diskussion der G8 über Hilfen für Afrika erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Christian Ruck MdB:

    Steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel erfordern mehr Hilfen für die benachteiligten Menschen in Afrika. Die G8- Staaten müssen daher nicht nur ihre bisherigen Zusagen einhalten, sondern sich darüberhinaus engagieren.

    Die aktuelle Lage erfordert auch mehr Engagement von Afrikas Führern. Die Vernachlässigung der ländlichen Entwicklung muss ein Ende haben. Afrikanische Agrarpolitik muss Anreize für Bauern setzen, mehr zu produzieren. Diktatoren wie Mugabe, die blühende Agrarlandschaften in Hungergebiete verwandeln, muss das Handwerk gelegt werden. Auch sollten afrikanische Ölproduzenten prüfen, welchen Solidarbeitrag sie zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen leisten können.

    Die EU ist gefordert, Akzente zu setzen. Es reicht nicht, wie von Kommissionspräsident Barroso gefordert, Agrarsubventionen für die Lieferung von Dünger und Saatgut umzuprogrammieren. Die Entwicklungszusammenarbeit der EU muss mit der Arbeitsteilung Ernst machen und ihre Effizienz steigern. Ein Schwerpunkt muss die Unterstützung der Afrikaner bei der Verbesserung der internen Rahmenbedingungen sein.

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