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Böhmer: Gewalt gegen Frauen einen Riegel vorschieben!

Berlin (ots) - Anlässlich der Debatte zum Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Maria Böhmer MdB: Der Aktionsplan der rot-grünen Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen bringt keine Verbesserungen. Viele Maßnahmen und Modellprojekte, die Rot-Grün sich mit diesem Plan auf die Fahne schreibt, wurden bereits durch die CDU/CSU-geführte Bundesregierung initiiert oder in die Tat umgesetzt. Dabei geht es jetzt darum, diese Maßnahmen weiter auszubauen, Projekte miteinander zu vernetzen und die Stellen vor Ort in ihrer Arbeit zu unterstützen. Präventive Maßnahmen, die bereits in Kindergarten und Schule angeboten werden, aber auch Familienbildung und Familienberatung, die zielgenau bei den Problemen ansetzen, müssen ein besonderes Gewicht erhalten. Denn Gewalt wird "gelernt": in den Familien, in den Medien im allgemeinen gesellschaftlichen Umgang. Bis zu 10.000 Fernsehmorde hat ein durchschnittlicher Schüler bis zu seinem 13. Lebensjahr in Deutschland bereits gesehen. Gewalt wird verharmlost. "Fäuste statt Worte", lautet das Prinzip. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um der Gewalt gegen Frauen energisch einen Riegel vorzuschieben. Immer noch ist sie die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung in unserer Welt. Gewalt gegen Frauen ist still und leise, wird totgeschwiegen, geschieht in der Sicherheit der Wohnung. Die Dunkelziffer ist groß. Gewalt gegen Frauen, das ist nicht allein der Faustschlag ins Gesicht, sondern das sind auch die Verletzung mit Worten und Gesten, die Missachtung und Herabwürdigung von Frauen, ihrer Leistungen und Kompetenzen. Deshalb: Wenn der rot-grüne Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mehr Plan als konkrete Aktion ist, ein bloßes Lippenbekenntnis, dann wird den Frauen nicht geholfen. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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