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Börnsen/Bär/Mißfelder: Filmland Deutschland: Kraft und Klasse

    Berlin (ots) - Anlässlich der diesjährigen Verleihung der "Lola" des Deutschen Filmpreises in Berlin erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB, und die zuständigen Berichterstatter, Dorothee Bär MdB und Philipp Mißfelder MdB:

    Das Filmland Deutschland hat an Prestige, Profil und Perspektiven gewonnen. Betrug der heimische Anteil von Filmen vor zehn Jahren noch ca. 10 Prozent, so hat er sich in der Zwischenzeit auf 20 Prozent verdoppelt und stabilisiert. Gab es 1998 noch 70 Premieren aus dem eigenen Land, ist die Anzahl 2007 auf 174 angestiegen. Derzeit gehören zu den Besucher-Millionären Spielfilme wie "Keinohrhasen", "Die Welle", "Kirschblüten", "Die wilden Kerle", aber auch die Dokumentation "Unsere Erde" mit über 3,2 Mio. Besuchern. Trotz zunehmender Konkurrenz von mehr TV-Kanälen, Internet und Video besuchten 2007 über 125 Mio. Bürger das Kino. Weniger zwar als in den Jahren zuvor, doch derzeit gibt es Aussichten auf einen neuen Besucherrekord für 2008. Erstklassige schauspielerische Qualität, Originalität in den Inhalten, Witz und seriöse Wertigkeit kennzeichnen die bundesdeutschen Filme. Die internationalen Auszeichnungen in den vergangenen Jahren belegen, dass sich Deutschland zu einem führenden Filmland nicht nur auf unserem Kontinent entwickelt hat.

    Kraft und Klasse stehen für den deutschen Film. Der von Staatsminister Bernd Neumann geschaffene Filmfond hat mit dazu beigetragen. Doch während sich die Politik zum Film bekennt, erfährt er durch die öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten oft nur eine stiefmütterliche Behandlung. So wird die Lola-Filmpreis-Verleihung das Jahresereignis des Filmlandes Deutschland nicht direkt, sondern nur zeitversetzt vom Berliner Funkturm übertragen, als vertraue man nicht den eigenen Partnern. Die Mehrzahl der nominierten Filme ist durch Förderhilfen der TV-Sender erst möglich geworden. Film und Fernsehen sitzen in einem Boot. Dieser Ausgangspunkt sollte allein schon dafür ausreichen, die Filme unseres Landes in die 1. Reihe im Abendprogramm zu platzieren.

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