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Beamte auf Kontrollgang
Phantombild - Täter gesucht
Parksünder am Haken
K1 Das Magazin mit Sanja Nowara, am Donnerstag, 08.02.2001, um 23:10 Uhr bei Kabel 1:

Unterföhring (ots) - Beamte auf Kontrollgang Die über 2,8 Millionen Sozialhilfe-Empfänger in Deutschland kosteten den Staat im Jahr 1999 knapp 45 Millionen Mark. Allein im Berliner Bezirk Neukölln leben 60.000 Menschen, die ausschließlich mit dieser finanziellen Hilfe ihr Leben bestreiten. Anträge auf Zuschüsse werden oft schnell und ohne weitere Kontrolle genehmigt, denn ihre Prüfung erfolgt vom Schreibtisch aus. Aber das soll sich nun ändern: Ermittler vom Sozialamt führen Hausbesuche bei Antragstellern durch. Die Sozialdetektive haben keinen leichten Job - nicht jeder öffnet ihnen bereitwillig die Tür. Andererseits ist der Schritt aus der sozialen Verelendung und dem gesellschaftlichen Abseits mühsam. Hilfe zur Selbsthilfe ist da gefragt: Sozialpädagogen sollen den Weg in ein Leben ohne fremde Hilfe erleichtern. Phantombild - Täter gesucht Früher gab es den Steckbrief, später kam das handgezeichnete Porträt, und heute werden Phantombilder mittels moderner Computer-Programme erstellt. Jährlich werden 200 bis 300 Phantombilder erstellt - nachkonstruiert aus den Erinnerungen der Zeugen oder der Opfer. Trotz modernster Technik gestaltet sich die Arbeit sowohl der Polizeibeamten als auch der Geschädigten äußerst mühsam - Einfühlungsvermögen auf der einen Seite, und stundenlanges Wiedererleben und Erinnern von Misshandlungen und Stresssituationen auf der Opferseite. Durchschnittlich dauert es sechs Stunden, bis ein Phantombild fertig gestellt ist. In 70 Prozent der Suche nach Tätern per Fahndungsbild gelingt der Polizei eine Überführung. Der Haken dabei: Es kommt vor, dass Unschuldige in Haft sitzen, nur weil sie verblüffende Ähnlichkeit mit einem Phantombild aufweisen. Parksünder am Haken Die Innenstadt von Köln: Hier werden pro Tag bis zu 80 Fahrzeuge abgeschleppt. Abschleppdienste sind rund um die Uhr im Einsatz. Jeden Parksünder kommt das teuer zu stehen: Etwa 185 Mark für Abschleppkosten zuzüglich Standgebühr für mindestens einen Tag. Außerdem schreibt auch die Polizei noch eine "Rechnung". Die Konkurrenz zwischen den Abschleppunternehmen ist groß - denn ist der Fahrer nicht binnen 20 Minuten am Einsatzort, beauftragt die Polizei ein anderes Unternehmen. Und das ist nicht das einzige, womit die Firmen zu kämpfen haben. Auch wenn ein Auto beim Aufladen beschädigt wird, haftet der Abschleppdienst. ots Originaltext: Kabel 1 Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Kabel 1, Julia Abach Tel: 089/ 9507-2244 http://www.Kabel1.de Kabel 1 text, S.321 Original-Content von: kabel eins, übermittelt durch news aktuell

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