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ZDF-Programmhinweis

Mainz (ots) -

Dienstag, 27. Juni 2017, 9.05 Uhr

Volle Kanne - Service täglich
Moderation: Nadine Krüger

Gast: Bernhard Brink, Schlagersänger

Hilfe bei Rückenschmerzen - Wann muss operiert werden?
Inklusion gescheitert? - Viele Schulen stoßen an ihre Grenzen
Triathlon - Woher kommt diese Extremsportart?



Dienstag, 27. Juni 2017, 12.10 Uhr

drehscheibe 
Moderation: Tim Niedernolte

Greifvogelhorste zerstört - Zusammenhang zu geplanten Windparks?
Oma-Trick: Möbelrabatte - Darauf sollten Kunden achten
Expedition Bad Nauheim - Ein Leben für Elvis Presley



Dienstag, 27. Juni 2017, 17.45 Uhr

Leute heute 
Moderation: Karen Webb

Filmfest in München - Sofia Coppola und "Die Verführten"
Promis und Urlaub - Wohin reisen die Stars?
Blick auf die Königshäuser - "Royale Dynastien" im ZDF



Dienstag, 27. Juni 2017, 21.00 Uhr

Frontal 21
Moderation: Ilka Brecht

Mieter ohne Schutz - Die wirkungslose Mietpreisbremse

Normalverdiener finden in vielen Städten und Gemeinden keine 
Mietwohnung mehr, die sie sich leisten könnten. Denn auch außerhalb 
von Großstädten und Ballungsräumen wird bezahlbarer Wohnraum immer 
knapper. Die Mieten steigen und steigen, weil schon seit vielen 
Jahren die Nachfrage über dem Angebot liegt. Bis genügend Wohnraum 
geschaffen ist, werden noch Jahre vergehen. 

Mit Einführung der Mietpreisbremse wollte die Bundesregierung die 
schlimmsten Folgen des knappen Wohnraums mildern. Doch das Gesetz, 
das am 1. Juni 2015 in Kraft getreten ist, hat bislang nichts 
gebracht. Zu hoch sind die Hürden für die Mieter, um zu ihrem Recht 
zu kommen, kritisieren Mieterschützer. 
"Frontal 21" berichtet über den alltäglichen Rechtsbruch mit teuren 
Mieten und zeigt, was Betroffene dagegen tun können.


Zu wenig Kreißsäle für Schwangere - Irrfahrt zur Entbindung

Deutschland erlebt derzeit den größten Babyboom seit über zehn 
Jahren. Damit hatte wohl keiner gerechnet. Denn es mangelt an 
Krankenhäusern, in denen die Babys zur Welt kommen können. Die Zahl 
der Kliniken mit Geburtshilfeabteilungen schrumpft seit Jahren: Seit 
2004 wurden bundesweit rund 250 Geburtsabteilungen geschlossen.

"Frontal 21" berichtet über volle Kreißsäle, die wegen Überlastung 
schließen müssen, Ärzte und Hebammen, die deswegen Angst haben, 
Fehler zu machen, sowie über Frauen und Babys, die in 
lebensbedrohliche Situationen kommen.


Machtlose Verbraucher vor Gericht - Allein gegen Konzerne

Verbraucherzentralen gehen bei rechtswidrigem Verhalten oft 
erfolgreich vor Gericht gegen Unternehmen vor. Doch viele Verbraucher
haben davon nichts. Denn diese Klagen sind in der Regel nur auf 
Unterlassung ausgerichtet. Wenn es aber um die Rückzahlung der 
rechtswidrig erworbenen Gewinne an die Kunden geht, sind die 
Verbraucherschützer ohnmächtig. 

Das Bundesjustizministerium wollte das ändern, und zwar mit der 
Einführung einer Musterfeststellungsklage. Danach sollen sich 
Betroffene bei einer Klage der Verbraucherzentrale kostenlos in ein 
Register eintragen lassen können. Die Urteile wären dann auch für die
Verbraucher wirksam. Probleme wie etwa Verjährung oder Kostenrisiko 
bei gerichtlichen Niederlagen könnten so gelöst werden. Doch die 
Musterfeststellungsklage kommt vorerst nicht.

"Frontal 21" liegen Dokumente vor, die zeigen, wie die CDU/CSU das 
Gesetzesvorhaben blockiert und verzögert hat. Beim Verbraucherschutz 
gilt in Deutschland daher weiter: David gegen Goliath.


Flüchtlinge auf Wohnungssuche - Die miesen Geschäfte einiger Makler

Insbesondere für geflüchtete Menschen ist es nicht leicht, in 
Deutschland eine Wohnung zu finden. In ihrer Not können sie zudem 
Opfer von kriminellen Geschäften werden. In Berlin etwa fiel offenbar
eine ganze Gruppe von Flüchtlingen auf einen Mann herein, der sich 
als Makler ausgab. Er zeigte ihnen Wohnungen, forderte vorab eine Art
Kaution in bar. Wochenlang soll er sie hingehalten haben, aber die 
versprochenen Wohnungen erhielten die Flüchtlinge nicht. 

Das LKA Berlin ermittelt nun wegen Wohnungsvermittlungsbetruges. Laut
Oliver Klau, Dezernatsleiter für Betrug, gehen jeden Monat allein in 
der Hauptstadt Anzeigen im zweistelligen Bereich ein. Doch das sind 
nur die offiziellen Zahlen. "Ich gehe fest davon aus, dass wir hier 
eine relativ hohe Dunkelziffer haben", so Klau, da die 
Anzeigebereitschaft bei den Geflüchteten häufig relativ niedrig sei.

Doch diese betrügerischen Geschäfte gibt nicht nur in Städten wie 
Berlin, sondern auch auf dem Land. Das erlebt auch der 
Flüchtlingskoordinator Joel Zombou im Kreis Unna. Manchmal würden 
Flüchtlinge in der Hoffnung auf eine Wohnung zahlen und bekämen dann 
aber ungültige Mietverträge, berichtet Zombou.

"Frontal 21" über betrügerische Geschäfte mit Flüchtlingen auf der 
Wohnungssuche.
 

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