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Gewinn statt Gewissen? "ZDFzoom" über "teure Mode - billig produziert"

Edle Marken, teure Mode auf dem Laufsteg in Berlin: Doch wer produziert die schicken Kleider und Anzüge? Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - Wer teure Kleidung kauft, tut dies mit dem guten Gefühl, dass faire Löhne gezahlt werden. "Made in Europe" versprechen die Label - doch Marken-Mode wird immer öfter in Billig-Lohnländern genäht. Das zeigt "ZDFzoom" am Mittwoch, 18. Mai 2016, 22.45 Uhr, in der Sendung "Gewinn statt Gewissen? Teure Mode - billig produziert".

Rumänien ist eine Hochburg für deutsche Hersteller. Offiziell wird Mindestlohn gezahlt, doch der liegt oft weit unter dem Existenzminimum. "ZDFzoom" berichtet über die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen der Näherinnen und geht der Frage nach: Steht Gewinn vor Gewissen?

Kritiker sagen: Luxusmarken, die in Europa fertigen, sind oft nicht fairer als die Billigketten, die in Indien oder Bangladesch nähen lassen. In osteuropäischen Ländern, wie zum Beispiel in Rumänien, sind die Gewerkschaften meist machtlos. Die Produzenten drohen: Wenn die Löhne steigen, werden die Näharbeiten in andere Länder verlagert. "ZDFzoom" begleitet Näherinnen bei der Arbeit und konfrontiert die Mode-Hersteller mit den Recherchen.

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