OVID, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.

Mehr als zwei Drittel des in Deutschland verwendeten Palmöls sind nachhaltig zertifiziert

Mehr als zwei Drittel des in Deutschland verwendeten Palmöls sind nachhaltig zertifiziert / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/77329 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/OVID, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V."

Berlin (ots) - Deutsche Wirtschaft setzt immer mehr nachhaltiges Palmöl ein und trägt damit zum Schutz des Regenwaldes und der Biodiversität bei.

Fast 1,5 Millionen Tonnen Palmöl wurden in Deutschland 2013 verwendet. Davon sind mehr als zwei Drittel (68 Prozent) nachhaltig zertifiziert. Das geht aus einer Untersuchung von Meo Carbon Solutions hervor. Petra Sprick, OVID-Geschäftsführerin, sagte dazu: "Seit einigen Jahren gibt es Nachhaltigkeitszertifizierungen, die zusammen mit den freiwilligen Selbstverpflichtungen der deutschen Unternehmen bei der Verwendung von nachhaltigem Palmöl Früchte tragen."

Von dem in Deutschland insgesamt eingesetzten Palmöl entfallen aktuell mehr als die Hälfte auf den Energiesektor (Transport/Strom). Diese mehr als 750.000 Tonnen sind ausschließlich nachhaltig und werden beispielsweise für die Produktion von Biodiesel verwendet. Laut Biostrom- und Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung darf das Palmöl für diesen Bereich nicht von Regenwäldern oder umgebrochenen Grünlandflächen stammen. Petra Sprick erklärte weiter: "Die deutsche Biokraftstoffindustrie hat damit Standards gesetzt, die zunehmend auch von anderen Branchen in Deutschland übernommen werden. Mittlerweile sind z.B. im Lebensmittelbereich bereits mehr als 185.000 Tonnen und damit mehr als 50 Prozent des in diesem Sektor verwendeten Palmöls nachhaltig zertifiziert. Diesen Trend gilt es fortzusetzen."

Einen Verzicht auf Palmölimporte nach Deutschland, wie immer wieder gefordert, hält Petra Sprick dagegen nicht für zielführend. Durch einen Boykott würde Deutschland seinen positiven Einfluss auf den Regenwaldschutz aufgeben, und Kleinbauern in Entwicklungsländern würden zusammen mit ihren Familien ihre Lebensgrundlage verlieren.

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