BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Sonntag, 9. Juni 2002
Café Europa
Sehen statt Hören
Herr der Töne
Euro-Blick

    München (ots) -

    Sonntag, 9. Juni 2002, 13.40 Uhr / Café Europa
                        
    Frankreich - Volle Kraft nach Rechts

    Vor vier Wochen hatten die Franzosen den konservativen Neogaullisten Jacques Chirac mit großer Mehrheit als Präsident im Amt bestätigt, allerdings erst im 2. Wahlgang. Der Zulauf für den Rechtsextremen Jean Marie Le Pen in der ersten Runde hatte Frankreich und ganz Europa schockiert. An den nächsten beiden Sonntagen nun wählen die Franzosen auch ein neues Parlament. Laut jüngster Umfragen favorisiert die 'Grande Nation' eine rechte Regierung.

    Gespannt schaut man in Deutschland auf den westlichen Nachbarn, denn in gut drei Monaten wählen auch wir. Die Probleme und Herausforderungen gleichen sich stark - ob es um Arbeitslosigkeit, Zuwanderung oder Bildungsfragen geht.

    Und für Europa stehen mit der Osterweiterung große Veränderungen an:

    Frankreich und Deutschland gelten als 'Motor' der Europäischen Union. Der jedoch soll unter dem Duo Chirac-Schröder schwer ins Stottern geraten sein.

    Darüber diskutieren in der traditionsreichen Brasserie 'Le Zimmer' in Paris:

    Prof. Alfred Grosser, Publizist, Politologe     Anne-Marie Le Gloannec, Politologin/Dozentin 'Centre Marc Bloch,     Berlin'     Henri de Bresson, Journalist 'Le Monde'     Dietmar Loch, Soziologe

    Gesprächsleitung: Hilde Stadler

    Sonntag, 9. Juni 2002, 9.15 Uhr

    Sehen statt Hören     Wochenmagazin für Hörgeschädigte     (Mit Untertiteln und Gebärdensprache)

    Thema:

    Ein Mann - ein Jahrhundert     Porträt des Finnischen Fernsehens über Antti Jäkälä,     gehörlos, geboren im Jahr 1900 und jetzt 102 Jahre alt

    Faxabruf "Sehen statt Hören": 0190/150 74 107  (Euro 0,62 / Min.)

    Sonntag, 9. Juni 2002, 12.30 Uhr

    Herr der Töne     Der Dirigent und Komponist Lorin Maazel

    Als Lorin Maazel am 6. März 2000 siebzig Jahre alt wurde, konnte er auf 62 Jahre Dirigentenkarriere zurückblicken. Als 8-jähriges Dirigier-Wunderkind versetzte er die Musikwelt in Staunen, wurde bald zum nationalen amerikanischen Ereignis und zum Medienliebling.

    Lorin Maazel hätte ebenso gut als Violinsolist eine Weltkarriere machen können. Schriftsteller wollte er eigentlich werden, hat Philosophie und Literatur studiert, Romane und Filmdrehbücher geschrieben, aber das Dirigieren hat ihn nicht mehr losgelassen. Und der Violine gehört seine Liebe, sie war sein erstes Intrument, bereits im Alter von fünf Jahren begann er, Geige zu spielen.

    Lorin Maazel ist eine außergewöhnliche Musikalität in die Wiege gelegt worden und dazu eine ungewöhnliche Intelligenz. Seine Karriere als Dirigent, Operndirektor, Geiger und Komponist hat ihn früh an die Weltspitze geführt. Dort befindet er sich seit gut vierzig Jahren.

    Lorin Maazel ist ein sehr beliebter Dirigent, als erster Klassikkünstler in Deutschland erhielt er eine Platinschallplatte. Er tut auch alles um klassische Musik populär zu machen.

    Sein prall gefüllter Terminkalender führt ihn regelmäßig rund um den Globus. Der vielsprachige Maestro, geboren in Paris, aufgewachsen in den USA, ist ein Kosmopolit, dessen einzige Heimat die Musik ist.

    Sonntag, 9. Juni 2002, 17.30 Uhr

    Euro-Blick

    Folgende Beiträge sind vorgesehen:

    LITAUEN:    Heimatbesuch auf der Kurischen Nehrung
                      Autor: Karl Dahmen / Übernahme NDR-Ostseereport

    BULGARIEN: Ein Jahr "Zarenherrschaft"
                      Autorin: Inge Bell

    ITALIEN:    Wassermangel auf Sizilien - ein Geschäft für die
                      Mafia
                      Autor: Peter Dalheimer/ ARD Rom

    RUSSLAND:  Das Moskauer Intourist-Hotel - Abriss einer
                      Sowjet-Ikone
                      Autor: Philip Siegel / Übernahme NDR -Weltbilder

    Moderation: Stephan Bergmann


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