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Bayerisches Fernsehen "Da habe ich habe gespürt, dass der Boden unter den Füßen weggeht"

München (ots) - Petra Schürmann spricht zum ersten mal öffentlich über den tragischen Tod ihrer Tochter Alexandra "Die 2 - Maischberger und Schmidtbauer" Freitag, 26. Oktober 2001, 22.30 - 23.30 Uhr, im Bayerischen Fernsehen Petra Schürmann, eine der beliebtesten Moderatorinnen des Bayerischen Fernsehens, hat seit jenem unseglichen 21. Juni 2001, an dem ihre Tochter das Ofers eines Geisterfahres auf der Autobahn München - Salzburg wurde, Auftritte in der Öffentlichkeit vermieden. Am kommenden Freitag, den 26. Oktober 2001, äußert sie sich im Bayerischen Fernsehen zum ersten Mal über die schwere Zeit seit dem tragischen Unfall und schildert ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Angesicht des Todes ihrer geliebten Alexandra. In dem einfühlsam geführten Gespräch, an dem auch Pater Anselm Bilgri vom Kloster Andechs als Freund der Familie teilnimmt, erleben die Zuschauer eine nachdenkliche und tapfere Petra Schürmann. "Ich bin ernsthafter geworden, aber nicht depressiv, nicht zerbrochen", sagt sie, "ich handere noch sehr und im Großen und Ganzen frage ich mich immer noch, warum? Warum leben bösen Menschen weiter und warum musste Alexandra, die ein Engel auf Erden war, sterben?" Petra Schürmann schildert wie ein befreundeter Polizist in den ersten, entsetzlichen Stunden nach der Todesnachricht versucht hat, ihr beizustehen. In sehr nahe gehenden Worten beschreibt sie, dass sie eigentlich keine Erinnerung an die Umstände der Beerdigung hat und spart nicht mit Kritik am Verhalten von Teilen der Presse im Umfeld der schrecklichen Ereignisse. Freimütig gibt sie zu, dass sie nach wie vor Unverständnis gegenüber dem Unglücksfahrer empfindet und sich selbst Vorwürfe macht. Der Anflug eines Lächelns huscht nur über ihr Gesicht, wenn sie von den schönen Erinnerungen an ihre Tochter Alexandra spricht: "Sie war mehr als eine Tochter für mich, sie war eine Freundin, es war zu schön, um wahr zu sein. Und wenn Reporter mich gefragt haben, was wünschen Sie sich, habe ich immer gesagt, es soll alles so bleiben wie es ist. Eine Beschwörungsformel wie ich im Nachhinein weiß. Die alten Griechen hätten gesagt: Die Götter sind neidisch" Das vollständige Gespräch mit Petra Schürmann dauert eine Stunde. Darin äußert sie sich auch zu ihren beruflichen Zukunftsplänen. Ihre erfolgreichste Sendung in letzter Zeit, "Wir in Bayern. Der Familiennachmittag", die sie bis Mitte 2001 über 180 Mal präsentiert hat, wird sie zwar nicht mehr moderieren, sie bleibt der Sendung jedoch regelmäßig im Rahmen der Benefizaktion des BR "Sternstunden - wir helfen Kindern" verbunden. Sie wird die Aktion in Filmbeiträgen vorstellen und Gespräche mit Experten führen. (Erstmals am Samstag, den 1. Dezember 2001, dann am 8.12.2001) Im Jahr 2002 soll dann ein Wunschtraum - wie Petra Schürmann selbst sagt - in Erfüllung gehen, eine neue Talkshow, die derzeit im bayerischen Fernsehen entwickelt und vorbereitet wird. ots Originaltext: Bayerischer Rundfunk Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt: Bayerischer Rundfunk Pressestelle Tel. 089 / 5900 2176 Original-Content von: BR Bayerischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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