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Kontrovers-Umfrage zur Bildungspolitik
Schlechte Noten für die Bayerische Schulpolitik/Deutliche Mehrheit gegen G8/ Lehrermangel größtes Problem

    München (ots) - Trotz hoher  Kompetenzwerte in den Bereichen Innere Sicherheit, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Familienpolitik könnte sich die Schul -und Bildungspolitik im Wahljahr zu einer Achillesferse der CSU entwickeln. So sind insgesamt gegenwärtig nur 30% der Wahlberechtigten mit der Schul-und Bildungspolitik zufrieden, 51 % sind nicht zufrieden. Bei denjenigen, die schulpflichtige Kinder im Haushalt haben, sind sogar 69% unzufrieden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage von infratest dimap für "kontrovers", die das Politmagazin des Bayerischen Fernsehens in seiner Sendung am 30.1. 2008 veröffentlicht.

    Die größten Probleme sehen die Befragten insgesamt im Lehrermangel (26 %), der Klassenstärke (14 %), dem G8 (10%), dem hohen Leistungsdruck (10%) sowie der kleinen Anzahl von Ganztagsschulen (9%). Bei den Familien mit schulpflichtigen Kindern lauten die Zahlen 29% (Lehrermangel), 15% (Klassenstärke), 17% (G8) und 15% (Leistungsdruck).

    Die Einführung des G8 geht insgesamt für 57 Prozent (69% bei den Beftragten mit schulpflichtigen Kindern) in die falsche Richtung, nur 34 Prozent (26%) sehen dies positiv. Die Umstellungsmaßnahmen von G9 auf G8 halten insgesamt nur 16 Prozent der Befragten mit schulpflichtigen Kindern für gelungen, 61 Prozent meinen, diese seien schlecht verlaufen.

    Untersuchungszeitraum: 23.1. - 29.1. 2008, Fallzahl: 1000 Befragte. Weitere Informationen in der Redaktion "kontrovers" 089-3806 5856

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