STOP THE BOMB Kampagne

Europaweite Proteste zum 30. Jahrestag der Ausrufung der Islamischen Republik Iran
Organisationen aus fünf europäischen Ländern protestieren gegen die Iran-Politik Europas am 1. April

Berlin (ots) - Das Bündnis STOP THE BOMB, das sich für Sanktionen gegen das iranische Regime engagiert, protestiert mit Organisationen aus vier anderen europäischen Ländern gegen das iranische Regime und die europäische Iran-Politik.

Am 1. April 1979 wurde im Iran die "Islamische Republik" ausgerufen. "30 Jahre Islamische Republik Iran bedeuten 30 Jahre Unterdrückung und Terror durch das Regime, aber auch mutigen Widerstand der Bevölkerung", erklärt Jonathan Weckerle, ein Sprecher des STOP THE BOMB Bündnisses. In der Islamischen Republik Iran ist die Verfolgung und Hinrichtung von nationalen und religiösen Minderheiten, von Homosexuellen, von Frauen, Gewerkschaftsmitgliedern sowie von Oppositionellen und Andersdenkenden an der Tagesordnung.

In dem gemeinsamen Statement von STOP THE BOMB in Deutschland und Österreich, dem Iran Comité aus den Niederlanden, der Organisation Infomedio & European Dialogue in Spanien und dem italienischen Institut Isismo heißt es: "Europa ist Irans wichtigster Handelspartner und das iranische Regime ist abhängig von europäischer Technologie, europäischem Know-how und Investitionen. Europa steht deshalb in der Verantwortung, den Druck auf den Iran zu erhöhen." Die Organisationen fordern wirksame und umfassende Sanktionen gegen die Geschäfte und Investitionen europäischer Firmen im Iran.

In Berlin organisiert die STOP THE BOMB Koalition am Hackeschen Markt am 1. April um 17 Uhr eine Protestkundgebung. Unter dem Motto "Freiheit statt Islamische Republik!" werden vorher ganztägig Filme über das iranische Regime auf einer Großleinwand gezeigt. Javad Asadian, ehemaliger Vorsitzender des exiliranischen PEN Clubs und Mitglied der STOP THE BOMB Koalition, warnt davor, die Bedrohung zu unterschätzen, die vom iranischen Atomwaffenprogramm ausgeht. "Vor 30 Jahren ist der Traum von Demokratie und bürgerlichen Freiheiten im Iran zu einem Alptraum für die iranische Bevölkerung geworden. Mit einer Atombombe wird das islamische Regime zu einem Alptraum für die ganze Welt." Schon jetzt unterstütze das Regime islamistische und antisemitische Kräfte weltweit und die iranischen Raketen reichen bis Europa, so Jonathan Weckerle.

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