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Bonner Wirtschaftsakademie fordert Aufklärung statt Zwang bei der Weiterbildung von Kurzarbeitern

    Bonn (ots) - 69 Prozent der Unternehmen sind über staatliche Fördertöpfe nicht ausreichend informiert

    "Fördermittelberatung Konjunkturpaket II" bietet Unterstützung

    Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) spricht sich gegen den Weiterbildungszwang aus, mit dem Bundesfinanzminister Steinbrück die niedrige Fortbildungsquote der Kurzarbeiter erhöhen will. Vielmehr fordert die BWA, Beschäftigte und Unternehmen besser über die finanzielle Unterstützung des Staates bei der Weiterbildung von Kurzarbeitern aufzuklären. In der BWA-Studie "Arbeitsmarkt/-politik in der Wirtschaftskrise" sagen 69 Prozent der befragten Arbeitsmarkt- und Personalexperten, dass Unternehmen nicht ausreichend über die staatlichen Fördertöpfe informiert sind.

    "Die Neuregelungen des Konjunkturpaketes II zu Kurzarbeit und Qualifizierung sind richtig und wichtig. Allerdings sind sie vor allem vielen mittelständischen Betrieben immer noch nicht bekannt. Häufig gehen die Weiterbildungsangebote auch schlicht am Berufsbild vorbei oder lassen sich nicht mit den Arbeitszeiten der Kurzarbeiter vereinbaren. Deswegen kann von einem bewussten Ausschlagen von Weiterbildungsangeboten überhaupt keine Rede sein. Der Zwang zur Weiterbildung geht schlicht an der Realität der Kurzarbeiter vorbei", sagt Harald Müller, Geschäftsführer der Bonner Wirtschaftsakademie.

    Mit ihrer "Fördermittelberatung Konjunkturpaket II" bietet die BWA Orientierung im Dickicht der staatlichen Fördermöglichkeiten für Kurzarbeiter - ein praktischer Beitrag zur Erhöhung der Weiterbildungsquote und der Vermittlung im Berufsalltag verwertbarer Qualifizierungen. Die Experten der BWA kennen die Fördermittel, finden die geeigneten Maßnahmen für die individuelle Situation heraus und helfen bei der Antragstellung für Kurzarbeitergeld und finanzielle Unterstützung von Weiterbildungsmaßnahmen. Zudem verfügen sie über ein funktionierendes Netzwerk zu den regionalen Weiterbildungsanbietern und den speziellen Ansprechpartnern in den Agenturen für Arbeit. Darüber hinaus analysiert die BWA mit speziellen Verfahren den Qualifizierungsbedarf im Unternehmen, empfiehlt, welche Mitarbeiter für spezielle Fortbildungen am besten geeignet sind und bietet Bildungsbedarfsanalysen unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung.

    Unternehmen, die ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit weiterbilden, profitieren vom Know-how der BWA mehrfach: Sie haben qualifiziertere Mitarbeiter nach der Krise und sind dadurch wettbewerbsfähiger, der Staat übernimmt die Sozialversicherungsbeiträge der Kurzarbeiter in vollem Umfang und zudem sind die Leistungen der BWA ebenfalls förderfähig.

    Die bundesweit tätige Bonner Wirtschaftsakademie (www.bwabonn.de) ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als Spezialist für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer und Transfersozialplan, Personalberatung und Training sowie Arbeitsvermittlung und Outplacement erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Sie bietet mit "m.o.v.e." (Motivation, Orientierung, Vermittlung, Existenzgründung) ein bundesweit einzigartiges Verfahren an, um notwendige Änderungen im Personalbereich einvernehmlich vorzunehmen. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Gründung eines eigenen Unternehmens über die Vermittlung von Führungspositionen bis hin zum Projekt "Perspektive 50plus" zur Eingliederung älterer Arbeitnehmer.

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