Produktion

IBV-Systeme sorgen für Durchblick in der Produktion

München (ots) - Von den Fortschritten in den Basistechnologien der Bildverarbeitung, nämlich Imager/Microprozessor, Optik, Elektronik und Informatik profitiert die Querschnittstechnologie Bildverarbeitung.

"Die Zeitspanne, in der heute beispielsweise neue Objektive berechnet und hergestellt werden, hat sich enorm verkürzt", sagt Kamillo Weiss, Journalist und Bildverarbeitungsexperte gegenüber der Fachzeitung Produktion (Ausgabe 45).

Die Grenze zwischen den Technologien verschwimmt, deren Kombination wird immer raffinierter. Vor wenigen Jahren noch wurden Komponenten, wie IBV-System, Kamera oder Vision-Sensor getrennt eingesetzt, mittlerweile kombiniert man sämtliche Bestandteile und das auf kleinstem Raum.

"Heute ist es bereits möglich, die Bildvorverarbeitung direkt im Imager zu integrieren. In naher Zukunft wird die komplette BV zunehmend im Imager integriert, ohne einen zusätzlichen Prozessor einsetzen zu müssen", so Weiss.

Die enormen Fortschritte in der BV-Software bewirken, dass sich andere Gewichtungen in der Fragestellung ergeben. Beispielsweise ist Geschwindigkeit und Auflösung nur ein Teilaspekt des Ganzen.

"Entscheidend ist vielmehr, dass die genannten Basistechnologien und deren Leistungsfähigkeit in optimaler Weise aufeinander abgestimmt sind", sagt der Experte.

In der Identifikation beispielsweise ist nicht mehr nur das Lesen von Codes möglich, sondern zeitgleich können Etiketten erkannt, deren Position überprüft und die Farbe kontrolliert werden, ohne dass eine zusätzliche Kamera eingesetzt werden muss. Für den Kunden wird die Bedienung seines Systems einfacher, die Anzahl der Schritte reduziert sich, und sein Bildverarbeitungssystem beansprucht immer weniger Platz innerhalb der Fertigungslinie.

"Es geht vor allem darum, dass man die BV-Lösungen - selbst von sehr anspruchsvollen Aufgabenstellungen - in der praktischen Handhabung und Prozessintegration für den Kunden so einfach wie möglich gestaltet", bestätigt Torsten Zöller, European Marketing Communication Manager, Cognex.

Schließlich will der Kunde einen Produktwechsel beispielsweise eigenständig bewerkstelligen, ohne einen externen Systemintegrator hinzuziehen zu müssen.

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