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MEEDIA-Interview mit Adolf Theobald
Ex-Geschäftsführer fordert Ausstieg von G+J beim "Spiegel"

Hamburg (ots) - Der frühere "Spiegel"-Geschäftsführer Adolf Theobald fordert vom Hamburger Medienkonzern Gruner + Jahr, sich von der Beteiligung am Spiegel-Verlag zu trennen. In einem Interview mit dem Medien-Portal MEEDIA sagte Theobald: "Die Frage ist, ob Gruner + Jahr ein verlässlicher Partner für den 'Spiegel' ist." Und weiter: "Gruner + Jahr ist an die eigenen Interessen gebunden und das sind nicht unbedingt die des 'Spiegel'".

Dem scheidenden Geschäftsführer Mario Frank bescheinigt Theobald eine falsche Strategie: "Er versuchte, Großkonzerndenken auf ein mittelständisches Unternehmen zu übertragen. Das muss schief gehen." Gleichzeitig sieht Theobald die dominante Rolle der Mitarbeiter KG als Problem: "Die Mitarbeiter KG ist eine Fehlkonstruktion. Ihre wechselnde Führung ist auf die Leitung eines Unternehmens ebenso wenig vorbereitet wie die Rheintöchter zur Überwachung des Rheingolds."

Im Wirken der neuen Chefredakteure Blumencron und Mascolo sieht Theobald im Vergleich zum Vorgänger Aust "nur marginale Unterschiede", die eher "persönlicher als professioneller Natur" seien: "Aust war nicht überall in der Redaktion beliebt, und das war gut so. Blumencron und Mascolo sind beliebt. Das muss nicht schlecht sein."

Das ganze Interview ist zu lesen auf http://MEEDIA.de

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Stefan Winterbauer
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