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Thomas Bernhard: Privat hörte der Großschriftsteller Prince

Berlin (ots) - Kurz vor seinem 25. Todestag werden letzte Geheimnisse von Thomas Bernhard gelüftet. Die Liebe des österreichischen Schriftstellers und Beschimpfungsvirtuosen zu Oper und klassischer Musik ist hinreichend dokumentiert - dass Bernhard jedoch auch auf den amerikanischen Popstar Prince ("Purple Rain") stand, war bislang nicht bekannt. Zu Hause habe er gern Platten des Soul- und Funk-Musikers aufgelegt, erzählt sein Halbbruder und Leibarzt, Dr. Peter Fabjan, im ROLLING STONE (Februar-Ausgabe). "Ich nehme an, er mochte das spontane Erleben von dessen Rhythmusgefühl", so Fabjan in der aktuellen Ausgabe des Magazins. "Doch beschäftigt hat er sich, so viel mir bekannt ist, mit dieser Musik nicht." Das blieb den alten Meistern und Béla Bartók vorbehalten, den Bernhard nie "in seiner Besonderheit und Bedeutung infrage gestellt" habe.

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